Hirte und Prophet

- Das verborgene Leben

Hirte und Prophet

Das verborgene Leben

Wir können uns ja am äußeren Gemeindeleben beteiligen, doch wir sollen nicht darin etwas sein oder bedeuten. Wir sollen vor dem Thron der Gnade leben, am Gnadenstuhl im Himmel. Als Diener Gottes müssen wir uns in das Himmelreich hineindrängen und Worte aus seinem Mund hören; Worte, die uns helfen und die der Gemeinde Speise geben. Halte dich nicht zu denen, die dich auf menschliche Weise ehren. Setze dich hin und nimm dir Zeit für dich allein, bete zu Gott, lies in der Bibel und in unseren Schriften und dringe auf Gott ein. Nimm dir Zeit für das innere Leben. Ohne diesen inneren Gottes­dienst erschlaffen die Saiten der Gottesfurcht in deinem Inneren. Dieses Leben muss sich in der ganzen Gemeinde entwickeln. Lebe mitten in aller Ge­schäftigkeit nahe bei Gott. Wenn man ein Diener des Herrn werden will, dann muss man das verborgene Leben mit Christus in Gott pflegen.

Jesus war der einzige, der den Kampf gegen Edom aufnehmen konnte. Wenn man dort kämpft, dann entsteht daraus Kraft. Es ist Hass gegen die Sünde notwendig. Wenn wir in diesem Hass leben, dann ist auch ein Geist der Kraft unter uns, wenn wir zusammenkommen. Die Geschwister sollen die blitzen­den Schwerthiebe der Cherubim gegen alle Ehrsucht, alles Großseinwollen, allen Hochmut und Neid wahrnehmen – das Schwert soll dies alles treffen! Dieses Wesen der Cherubim soll in uns allen offenbar werden - das Wort Got­tes, das Schöpferkraft hat und Leben gibt. All das, was dem Fleisch angehört, muss sterben.

Der Weg zum Vater führt über den Sohn, und der Sohn hat seine Diener in der Gemeinde eingesetzt. Alles wird durch Gottes Wort in der rechten Ord­nung erhalten. Diejenigen, die treu sind, bleiben bestehen, und diejenigen, die versagen, werden von Gott abgesetzt. Man wächst ganz natürlich und normal heran. An dem Tag, an dem wir nicht mehr nach Gottes Wort leben, wird alles zusammen sinken.