Vom Arbeitsfeld
Was Gottes Gnade in jedem Einzelnen nach innen tut, das setzt sich auch nach außen fort. Unter den Vielen wird es immer klarer, dass Gottes Wort getan werden soll. Alle, die Licht bekommen, werden Mitarbeiter, jeder an seinem Platz. Immer mehr werden von der wirksamen Kraft des Wortes Gottes, den Menschen zu verwandeln, ergriffen. Die Arbeit der jungen Brüder in Bagn und Trondheim trägt ihre guten Früchte. Und das Solide an der Erweckung ist, dass die allermeisten Neubekehrten festbleiben. Dies kommt daher, dass sie darin unterwiesen werden, nach dem Willen Gottes und nicht nach menschlichen Lüsten zu leben.
Überall, wo Versammlungen gehalten werden, kommen viele, die im Wort Gottes unterwiesen werden. Die falsche Lehre, die leichtfertige Menschen überall im Land verkündigt haben, dass Gottes Wort nicht getan werden müsse, bekommt ihren Todesstoß. Man verkündigt nämlich, dass wir nichts zu tun brauchen, da Jesus alles getan habe, und dass das, was wir tun, nur Knechtschaft sei. Jetzt werden die Menschen nach der Schrift unterwiesen, den Wirkungen des Glaubens zu gehorchen. Röm. 1, 5. Apg. 6, 7. Röm. 10, 16. Röm. 15, 18. Röm. 16, 26. Phil. 2, 12. Diejenigen, die nun anfangen, dieses innere, verborgene, gesegnete Leben zu leben, reinigen sich selbst im Gehorsam der Wahrheit und werden freimütig und froh. Sie legen kräftige Zeugnisse ab von dem Licht und der Freude, die sie bekommen haben, und dies gibt immer mehr Menschen neuen Mut. Die für das Fleisch so gutschmeckende falsche Freiheit und deren Verkündiger kommen immer mehr auf Abstand. Ja, wundersame Dinge tut der Herr in unseren Tagen. Die Widersacher rasen und brüllen wie Löwen. Religiöse Leiter, die einander sonst nicht ausstehen können, werden mündlich und schriftlich einig darin, die Hände der Gottlosen dazu zu stärken, gegen die Verkündiger von Gottes Wort Schneebälle und Steine zu werfen und die Stimme zu erheben. Es gibt nichts Neues unter der Sonne: An dem Tag, an dem Christus gekreuzigt werden soll, werden Herodes, Pilatus und Kaifas gute Freunde.
Ich war neulich in Dänemark, wo an verschiedenen Orten Gottes Gemeinden wie in den Tagen der Apostel entstehen. Junge Männer werden mit Eifer und Glut erfüllt, sodass sich die wirksame Kraft des Geistes der Wahrheit zu den Vielen ausbreitet.
In Esbjerg hatten wir eine gesegnete Konferenz. Es kamen Leute aus verschiedenen Orten in Südjütland, und alle legten mit großer Freude Zeugnis ab über das Licht, das Gott ihnen gesandt hatte. Sie konnten auch von Warnungen solcher Leute berichten, die selbst höchst unwissend waren über den „Weg Gottes“. Satans Reich wird erschüttert, Parteigrenzen werden niedergerissen und Gottes Volk wird zu „einem Volk“ gemacht. Dies geschieht, wenn jeder Einzelne Christus als Herrn in seinem Herzen heiligt.
Die Versammlungen in Esbjerg wurden mit einem Abendmahl abgeschlossen, bei dem Gottes Geist und Gnade mächtig zugegen waren.
In Fredericia und Halk hatten wir gesegnete Bibelstunden. Ich glaube, dass Gott dort sein Werk tat.
In Kopenhagen gibt es eine Gemeinde, die mehr und mehr gefestigt wird. Es war gesegnet, mit ihnen zusammen Bibelstunden und Versammlungen zu haben. Auch dort wachsen Diener in der Gemeinde heran – zur Freude für uns alle. Mehrere Geschwister von den Gemeinden in Kopenhagen und Südjütland haben mit uns an Konferenzen in Norwegen teilgenommen.
Oben in Drammen und den Flusslauf hinauf nach Gullskogen, Krogstadelven, Hokksund und Skotselv und an weiteren Orten wird gearbeitet. Als wir neulich eine Konferenz in Drammen hatten, hatten wir die Freude, viele Geschwister aus diesen Gegenden zu sehen. Es kamen auch viele aus Oslo, Horten usw. Die Zeugnisse werden immer fester und sicherer, sodass viele in ihrem Glauben gestärkt wurden.
Auch in Porsgrunn hatten wir erst neulich eine Konferenz. Dort kamen sehr viele Leute aus Skien, Brevik und weiteren Orten. Wir hatten in Porsgrunn auch ein paar Bibelstunden zusammen. In dieser Gegend wachsen mehrere Brüder heran, von denen ich glaube, dass sie nützliche Diener in der Gemeinde werden. Auf der Konferenz wurde davon gesprochen, dass wir keinen Bedarf für die Vielen haben, sondern für Männer Gideons mit Licht in ihren Tonkrügen. Die Vielen sind in der Regel ungläubig, aber der Einzelne, der glaubt, ist mehr wert als zehntausend.
Gott bestätigt auch das Wort durch begleitende Zeichen, indem viele Kranke geheilt werden. Doch wir brauchen davon noch viel mehr, denn es gibt überall Kranke, die Hilfe nötig haben.
Überall dort, wo in dem einen oder anderen Leben entsteht, fängt die Arbeit von selbst an. Alle wirken als Sauerteig, alle werden Prediger, jeder in seinem kleineren Kreis. Auch viele Schwestern tun eine ausgezeichnete Arbeit in aller Stille.
