Gekreuzigt mit Ihm
Alles Verderben kommt von der Begierde. Jesus ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören. Es gibt Gesetze zur Zunichtemachung der Sünde. Röm. 6, 6. Diesen Standpunkt müssen wir alle zusammen einnehmen, wir müssen es glauben. Ob es einem schmeckt oder nicht schmeckt, so muss man darin bleiben. Schluss damit zu sündigen! Die einzige Art und Weise, dem Verderben zu entkommen, ist, am Kreuz zu bleiben. Du siehst auf zum Großen, bewunderst weltliche Weisheit, dann ist es sicher, dass der alte Mensch regiert. Nur dadurch, dass man gekreuzigt ist, kann sich die Gerechtigkeit offenbaren. Sieh zu, dass du Sieg über die Sünde bekommst.
Röm. 5, 17. Wenn wir im Leben herrschen wollen, dann muss das Fleisch gekreuzigt sein. Hätten wir von Kindesbeinen an Nein gesagt zu allem, was Begierde heißt, dann wäre heute eine glückliche Versammlung hier. Sobald wir versucht werden, sagen wir Nein – Nein. Jetzt soll Gerechtigkeit geboren werden, gerechte und gute Werke, so wie Gott fortwährend das Wollen und Vollbringen wirkt. Schluss mit der Sünde in jeglicher Weise, dann wirst du im Leben herrschen, dann kommt der Segen. Wir brauchen Einheit nicht zu „machen“. Du bist ein verfluchtes Ding, und das bin ich auch. Wenn wir am Kreuz sind, dann haben wir Gemeinschaft miteinander. Wir brauchen uns nicht einzuschreiben, wir sind eingeschrieben zu sterben. Die Braut, die Stadt, ist kubisch, sie hatte Länge, Breite und Höhe. Wir sollen im Licht wandeln und uns von Jesu Blut bis in die Tiefe reinigen lassen. Wenn eine Forderung von deinem Ich kommt, dann schweige, lass sie am Kreuz sterben. Völlige Stille, erleide den Tod, dann wird Christi Leben in deinem Leben offenbart.
Du bekommst nie Anteil an irgendwelchen Verheißungen, wenn du nicht mit ihm leidest und stirbst. Die Sünde soll nicht herrschen über mich, sondern ich über sie. Derjenige, in dem der Tod am meisten wirksam war, hat am wenigsten Kraft nach dem Fleisch, er ist am weitesten vorangekommen. Das Kreuz ist Gottes Kraft für jeden, der glaubt. Wir müssen in uns selbst eine Spaltung vornehmen. Richte in der Kraft des Geistes, richte die Gedanken, wenn sie anfangen zu kochen und zu gären. Nagle sie fest, dann kommen sie nicht weiter. Das war es, was Christus tat. „Folge du mir nach“, erleide den Tod.
Ich bin Gott innig dankbar dafür, dieses Evangelium kennengelernt zu haben, durch das wir mit der Sünde fertig werden können. Erleide den Tod nach dem Fleisch, dann wirst du lebendig gemacht nach dem Geist. Wenn wir mit Ihm verherrlicht werden wollen, dann müssen wir mit Ihm leiden.
