Josef und die Garben
Ja, es ist wahr, wie gesagt ist: „Dir geschehe, wie du glaubst.“ Dieser Glaube ist von einer höheren Macht in uns hineingelegt. Ein Glaube, den ich ganz von Anfang an in mich bekommen habe, als Gott mir das Evangelium des Kreuzes zeigte, ist der, dass dieses zum Ziel führen wird, selbst durch dickste Finsternis.
1. Mos. 37, 3. Wir können sagen, dass Gott uns sehr lieb hat, weil wir Söhne seines Alters sind. Und er hat uns Gewänder geschenkt, damit wir uns bedecken können.
Vers 4. Ist es nicht so, sie können uns kein freundliches Wort sagen?
Vers 7. Ist das nicht das, was in unserer Zeit geschieht? Die dürren, harten Garben – es sind kaum Körner darin – und dann kommt Josefs Garbe, und sie müssen sich vor seiner verbeugen. Wenn wir fest und unerschütterlich an der Wahrheit festhalten, dann wird sie die Oberhand bekommen. Wenn wir fest bleiben, werden sich die dürren Garben am Tag des Hungers verbeugen. Die Hungrigen suchen den Weg dahin, wo Speise ist; und wir sind zum Brothaus gekommen. Doch gibt es viele feige Seelen, du musst aufwachen und darfst nicht dort verharren. Wir brauchen Krieger für den Streit. Du musst daran glauben, dass sich die anderen vor deiner Garbe beugen müssen.
Vers 8. Ja, wir sollen Könige über unsere Brüder sein und über sie siegen. Weshalb? Deshalb, weil sie nicht den Weg gehen. Das muss man glauben.
Vers 9. Das war ja, sich im Herrn zu rühmen. Aber war es nicht der Herr, der ihm das offenbart hatte? Ist es nicht in Ihm, dass wir so etwas sagen können? Man fürchtet sich so sehr vor der Ehre im Fleisch. Josef rühmte sich hier im Herrn.
Vers 10-11. Der Vater fand es dreist, aber er liebte seinen Sohn; die anderen waren neidisch. Ich habe einen unerschütterlichen Glauben daran, dass diese Wahrheiten auf den Leuchter müssen, mag es gehen, wie es will!
Nimm dir Reiseproviant mit, fürchte dich nicht, gehe über den Fluss des Todes. Nimm du das Land ein, das in dir selbst liegt, dann nimmst du auch deren Land ein.
Josua 1, 3. Das ist Christi Leib, das ist das Land.
Vers 6-8. Sei stark und mutig. Wenn du doch alle zusammen hier mitbekommen könntest! Geh drauflos mit Todesverachtung! Sieh zu, dass dein Traum wahr wird, dass deine Garbe stehen bleiben wird! Glaubst du nicht, dass Christus diesen Glauben hatte? Doch, ganz sicher! Zieh über den Jordan – das ist der Tod – und nimm das Land ein. Dann wirst du zu dem Geschlecht gehören, dem überall widersprochen wird, aber das überall siegt.
Josua 5, 13-15. Lasst uns dem Fürsten des Heeres des Herrn nachfolgen, Schritt für Schritt, dann kommen wir zu Ihm, vor dem sich die Sonne, der Mond und alle Sterne verbeugen müssen. Dann kommst du zu den Moabitern, Kanaanitern und zu all den anderen Feinden. Daran muss man glauben. Du musst mit Kraft ausgerüstet werden, um zu siegen – ein Krieger werden. Zu der Garbe, die am Kreuz hängt, werden alle anderen kommen und sich verbeugen. Dann wirst du bei Ihm sein dürfen, wenn er kommt. Der Unglaube ist das, was hindert. Diejenigen, die sich dem Fleisch nach hervortun wollen, sind nichts. Sprich nur ein Wort Gottes, dann fallen sie sofort. Gottes Wort ist wie ein Hammer.
Die Kraft, die wir im Herrn bekommen, wird Wunderwerke tun. Gott helfe uns, drauflos zu gehen!
