Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Rede von Johan O. Smith am 31. März 1933

Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Gerechtigkeit

Rede von Johan O. Smith am 31. März 1933

Melchisedek wird zuerst gedeutet als „König der Gerechtigkeit“, dann aber auch als „König von Salem“, das heißt König des Friedens.

Zuallererst Gerechtigkeit in alle Richtungen tun, danach Friede. Christus lässt sich nicht täuschen. Christus ist Gerechtigkeit. Wir müssen zuallererst Gerechtigkeit tun. Wir sollen Bäume der Gerechtigkeit sein. Es ist schlecht bestellt mit Gerechtigkeit, selbst innerhalb dieser Wände. Hier sitzen Brüder, die der Zeit nach Lehrer sein sollten. Alles zusammen kommt davon, dass es an Gerechtigkeit mangelt.

Jes. 11. Der Geist der Weisheit ist durchsäuert von Gerechtigkeit, dies ist die Hauptsubstanz in Gottes Geist. Du bekommst nie Stärke oder Kraft ohne Gerechtigkeit. Dein Ratschlag soll ganz und gar frei davon sein, das Deine zu suchen. Schütte dein Leben und dein Blut aus vor dem Angesicht des Herrn. Dann hast du Kraft, Saft, Geist und Leben. Sei auf der Hut im Verborgenen und im Offenbaren. Sei Lamm unter deinen geistlichen Geschwistern, aber Löwe nach außen. Jes. 61, 1-6. Die Gesetze in deinem Herzen sagen, was recht und gut ist. Befolge sie genau. Spr. 10, 11 und 16. Die Zunge des Gerechten gibt reichlich Nahrung. 10, 20. Er hat Freude zu erwarten. V. 28. Er ist unerschütterlich, V. 30. Hebr. 7, 3. Die Engel sehen die Verwandlung von außen, aber die Kräfte des ewigen Lebens sind im Innern. Die Wissenschaft der Ungerechtigkeit kann nicht über die Weisheit der Gerechtigkeit siegen. Niemand kann den Gerechten erschüttern. Ergründe alles, was du tust, genau. Suchst du Gottes Ehre oder die Ehre des Fleisches? Wer Gottes Ehre sucht, den wird Gott ehren. Suche daher nur Gottes Ehre. Verwirf alle Ehre nach dem Fleisch. Trachte zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit. Trachte nach Gerechtigkeit und Weisheit!