Trondheim, 26. 5. 1936
Lieber Bruder Andreas Nilsen,
Gottes guter Friede.

Ja, nun bin ich hier. Wir haben ausgezeichnete Versammlungen. Es kommen viele Leute, und sie hören gut zu. Aber es gibt auch viele Widersacher. Jetzt fangen bei den Aufrichtigsten die Kämpfe an. Und für die Diener in der Gemeinde entsteht der Kampf, der in Kol. 2, 1-4 erwähnt ist. Es ist eine Herausforderung, dass es so eine lange Zeit braucht, um gefestigt zu werden. Die jungen Brüder haben hier eine gute Arbeit getan. Aber es wird sich zeigen, wie viele für dieses Leben geschickt sind. Denn Christus hat die Worfschaufel in seiner Hand. Inzwischen haben wir viele gute Zeugnisse und Ansätze gehört. Br. Bratlie fährt zur Pfingstkonferenz nach Dänemark, dann bleiben Aksel und Elihu hier zurück. Im Juli wird Elihu zum Militärdienst gehen, dann bleibt Aksel alleine zurück. Die Leute hier haben kräftige Zeugnisse gehört, ungefähr wie an den Konferenzen in Horten, und sie sind nie ablehnend. Br. Skotland hat uns hierher gefahren. Helge ist dabei. Wir übernachteten in Koppang, und Thorsrud und seine Frau sind im Auto nach Trondheim mitgefahren. Sie waren beide überaus dankbar für die Reise. Gestern (Montag) fuhren sie mit dem Zug zurück. So Gott will, fahren wir am Donnerstagmorgen zurück.

Ich bin sehr zufrieden mit der Reise, und es ist eine Freude gewesen, zu ihnen sprechen zu können. Die jungen Brüder leben spartanisch, aber sie fühlen sich sehr wohl und sind guten Mutes.

Grüße deine Familie und die Geschwister.

Liebe Grüße von deinem Br.

J. O. Smith