Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Johan O. Smith

Brief an Aksel J. Smith, 24. Juli 1935

Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936
Horten, 24. 7. 35
Lieber Sohn Aksel,
Friede!

Herzlichen Dank für den Brief, den ich soeben bekommen habe. Ich schreibe so schnell zurück, um zu sagen: Bleibt, wo ihr seid, und denkt nicht an die Konferenz. Es war gesegnet, von der Arbeit in Trysil und Jordet sowie von der Versammlung – oder besser gesagt der Begegnung – mit Br. Bakke aus Moss zu hören. Auch von der Familie Thorsrud, die zur Versammlung kam. Ja, jetzt ist die Zeit da, um zu arbeiten. Achtet auf eure Gesundheit, dass ihr nicht friert, und auf eure Ernährung, dass sie gesund ist. Nehmt ausreichend Milch zu euch.

Wir hätten uns selbstverständlich gefreut, dich und die Brüder auf der Jugendkonferenz zu sehen; aber die Verhältnisse sind ja, wie sie sind, und dann weiß ja Gott, das Ganze zu lenken. Seine Pläne sind größer als unsere, und Gott ist es ja, mit dem wir zusammenarbeiten müssen.

Was Bakke sagte, könnten die meisten sagen. Er machte sich zum Sprecher für sie alle.

Der Bruder von Sigurd Christoffersen hat die Wohnung von Großmutter Paulsen gemietet. Er wird wahrscheinlich Mitte August einziehen. Helge hat dort Arbeit bekommen, wo Enok ist. Er fing am Montagmorgen an und ist ganz zufrieden. Er bekommt 6,00 Kr. pro Woche. Der Schreiner fragte, ob er sich Werkzeug besorgen könne. Helge bejahte dies. Er kaufte dann für 15,00 Kr. ein und lieh einige von deinen Sachen aus.

Nun freuen wir uns auf die Konferenz. Karl Pedersen ist noch in Bergen. Elihus Mutter, Nore, ist sehr betrübt, weil Elihu nicht schreibt. Sie glaubt, ihr lasst ihn früh und spät kochen, sodass er keine Zeit zum Schreiben hat. Nun musst du ihn bitten zu schreiben.

Hier geht alles seinen gewohnten Gang. Grüße die Brüder. Möge Gott eure Arbeit segnen.

Liebe Grüße von deinem Vater

J. O. Smith