Friede!
Herzlichen Dank für den Brief, den ich heute erhielt. Den mitgeschickten Brief von O. Eilertsen sende ich anbei zurück. Das war ja ein vernünftiger Brief. Wir haben keine Geschwister in Trondheim in dem Sinne, wie wir es verstehen. Keine Abonnenten.
Vor zwei Tagen kam eine Frau zu uns hier in Horten und fragte nach dem Skjulte-Skatter-Verlag und nach Schriften. Ich hatte eine Bibelstunde mit ihr, die zwei Stunden dauerte. Ich war alleine zuhause und habe auf Lydia aufgepasst. Es stellte sich heraus, dass sie Apothekerin ist, (Frl. Offenberg x), aus Kristiansund N. Sie hatte eine gute Auffassungsgabe und war sehr offen; man konnte gut mit ihr sprechen. Meine Tochter Johanne hat sich später mit ihr unterhalten. Da sagte sie, dass sie durch das Gespräch Licht und Hilfe bekommen hat. Sie wohnt auf der Insel Nøterøy, in der Nähe der Brücke nach Tønsberg, und wird voraussichtlich bald nach Hause reisen. Stationsvorsteher Moe ist informiert. Schw. Offenberg hatte in einem kleinen Heft für Apotheker etwas gelesen, das von dir unterzeichnet war, sagte sie. Sie kannte auch deine Schwester. Vielleicht können die beiden in Verbindung kommen. Dann wäre sie die erste in Kristiansund N.
Wir haben ein großes Arbeitsfeld. Den jungen Brüdern mit Zelt und Auto in Trysil geht es gut. Sie kochen ihr Essen in einer leeren Küche bei Gunnar Sunnsmark, der eifrig ist, Geschwister aus der Pfingstgemeinde zu den Versammlungen einzuladen.
Ich habe einen Brief von einer Schw. A. Arneson, Elko, Minn., U.S.A. bekommen. Sie ist eifrig, anderen Skj. Sk. zu leihen und mit ihnen zu arbeiten.
x) ca. 30 bis 35 Jahre alt.
Nun ist bald Jugendkonferenz in Oslo. Ich erwarte dort das „Evangelisationsauto“. Ich glaube, es wäre gut, wenn Aksel, Bratlie und ein oder zwei andere eine Rundreise nach Tr.heim, Kr.sund N., Stavanger usw. machen würden – in die Städte, in denen noch niemand gewesen ist. Es zeigt sich, dass es überall aufrichtige Seelen gibt. Ja, alles legt sich zu seiner Zeit zurecht. Ich habe aufs Geratewohl aufgeschlagen und wünschte, etwas für die zukünftige Arbeit zu bekommen und bekam: Jes. 60, 19 ff. bis zum Ende des Kapitels. Ich hoffe, dass die Konferenz in Nesbyen ihre Wirkung getan hat.
Herzliche Grüße an dich, deine Familie und die Geschwister.
Dein Bruder im Herrn
J. O. SmithKarl Pedersen fuhr mit nach Måløy, wo sie gute Versammlungen hatten. Jetzt ist er in Bergen. Die Geschwister in Måløy, die nicht zur Konferenz gefahren waren, standen am Kai und sangen Lieder und musizierten, als die Geschwister von der Konferenz heimkamen. Sie kamen um 19 Uhr an und um 19.30 Uhr hatten sie Versammlung bis nach Mitternacht. Danach gab es täglich drei bis vier Versammlungen.
