Gottes guter Friede!
Vielen Dank für die Konferenztage und für den Brief. Der junge Isak war ungefestigt im Wort der Wahrheit, daher ging er einen leichteren und verkehrten Weg. Die Leiter der Pfingstbewegung haben eine große Verantwortung. Die meisten sind Feinde des Kreuzes Christi, nicht Feinde der Sündenvergebung, der Geistestaufe oder der Gnadengaben; sie sind auch nicht Feinde davon, „dass Christus sein Kreuz trug“, aber Feinde davon, „selbst ihr Kreuz auf sich zu nehmen“ und ihm zu folgen. Deshalb tritt man Jahr für Jahr auf der Stelle, ohne vom Fleck zu kommen. Gottes Wort muss man tun und lehren. Apg. 1, 1-2. Dann erst wird das Wort Fleisch.
Dass man früher schon zwei oder drei Mal Br. Aslaksen gehört hat und die Worte nicht im Herzen bewahrt hat da oben in Kløfta, ist genau dasselbe wie im Fall von Isak. Ungefestigte Seelen werden zur Beute.
Gottes Geist ist ein Lehrer zur Gerechtigkeit. Als Jesus die Verheißung gab, dass der Geist kommen würde, war das eine Mitteilung und keine Lehre. Die Lehre bekommen wir vom Geist dadurch, dass wir ihm folgen und ihm gehorchen. Die meisten haben keine Lehre, sondern halten an „der Mitteilung“ fest.
Vor zwei Tagen habe ich 100,00 Kr. als Teilrückzahlung für die 500 geschickt. Ich habe zwar die Quittung des Postamts, aber noch sicherer wäre eine Bestätigung von dir, dass du das Geld erhalten hast.
Wir hatten ja eine besonders gute Konferenz. Die Geschwister sind seit der letztjährigen Osterkonferenz gewachsen. Ich kann dir Erfreuliches berichten: Als die meisten abgereist waren, saßen die beiden dänischen Brüder Christensen und Brede noch im Saal; im Gespräch wurden wir uns einig, dass sie im Gebet auf Gott eindringen sollten. Aksel und Elihu begleiteten sie auf den Dachboden. Sie beteten eindringlich zu Gott. Beide wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt. Brede redete in Zungen und legte sofort aus. Christensen wurde mit Jubel und Lachen erfüllt. Am nächsten Tag sprach ich mit ihnen und sie waren von Herzen froh. Nun hatten sie eine reiche Ausbeute von der Konferenz bekommen, sagten beide. Ja, Gott ist gut.
Aksel und Elihu haben vor, morgen (Samstag) nach Flisa zu fahren. Möge Gott ihre Arbeit segnen.
Grüße deine Frau, deine Kinder und die Geschwister. Sei allezeit fröhlich, bete ohne Unterlass. Es freut mich, dass du auf die Wirkungen des Geistes in deinem Innern hören willst. Hierdurch lernst du, zwischen Gut und Böse gründlich zu unterscheiden. Wenn du dann das Gute liebst und das Böse hassest, kommst du auf den Weg, auf dem Jesus mehr als seine Gefährten mit dem Öl der Freude gesalbt wurde. Freude bekommen wir, indem wir Gottes Wort tun. Weiche nie davon; denn das ist die Lehre Christi, und diese habe ich zu meiner Lehre erwählt.
Herzliche Grüße von deinem im Herrn ergebenen Bruder
J. O. Smith