Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Skjulte Skatter 1932-04 - Das Haus des Stephanas

Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Das Haus des Stephanas

Wer will sein wie das Haus des Stephanas, sodass man sich selbst zum Dienst für die Heiligen bereitstellt? Selig sind die Bewohner eines solchen Hauses, eines offenen Hauses für Seine Heiligen. Sie waren die Erstlinge in Achaja und dienten den Heiligen. 1. Kor. 16, 15.

Wenn ein junger Mann heiratet, dann soll er eine gottesfürchtige Frau heiraten und gleich aus seinem Haus ein Bethanien, ein Haus des Stephanas, machen, damit der Segen und der Friede in das Haus hineinströmen können. Wie elend es mit all diesen verschlossenen Häusern bestellt ist, wo man nur sich selbst pflegt.

Wie kann das mit dem Himmelreich vereinbar sein?

Erweist auch ihr ihnen Ehrerbietung und allen, die mitarbeiten und sich mühen. V. 16 (norw. Übers.).

Ist ein Haus offen, so entsteht Ehrerbietung vor diesem Haus. Und wer weiß, ob sie dort nicht ab und zu Engel als Gäste bekommen. Ein verschlossenes Haus zieht am fremden Joch mit der Welt und der Grund ist meistens: Schone dein selbst! Die (geistliche) Luft wird stickig in einem solchen Haus. Kein Sohn und keine Tochter des Friedens dürfen dort ihr Zelt aufschlagen. Kein Engel darf über ihre Türschwelle gehen. Darum wird alles so kalt und kühl da drinnen. Man kann die Kälte sogar von außen sehen; denn warum ist das Haus verschlossen? Ja, eben, weil das Herz verschlossen ist, sowohl für Christus als auch für seine Heiligen. Niemand kann sich über ein solches Haus freuen; aber Paulus sagt in V. 17-18: „Ich freue mich über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und Achaikus; […] Sie haben meinen und euren Geist erquickt.“

Dies zeigt, dass derjenige, der Platz im Herzen hat, auch Platz im Haus hat, und wer beides hat, stärkt nicht allein den Leib, sondern auch den Geist, so wie Stephanas.

Deshalb auf mit den Türen für Gottes Volk, für diejenigen, die Christi Lehre verkündigen! „Wenn jemand zu euch kommt und bringt diese Lehre nicht, so nehmt ihn nicht ins Haus und grüßt ihn auch nicht. Denn wer ihn grüßt, der hat teil an seinen bösen Werken.“ 2. Joh. 10-11.