(Kein Original)
Friede.
Herzlichen Dank für deinen lieben Brief aus Kristiansand S. Es freut mich, dass es dort gutging. Ich lege einige Briefe bei, die dich erfreuen werden. Ich hatte einen Briefwechsel mit N. N.; aber es geht ihm wie uns, er wird missverstanden. Ich schrieb ihm, dass wir uns beide über das gefreut haben, was er schreibt. Das hat ihn gestärkt und froh gemacht.
Wie du in dem siehst, was S. Bratlie und Andreas Nilsen geschrieben haben, geht es in Brevik ausgezeichnet. Br. Bratlie hat große Kraft in seinem Gebet, sodass ich glaube, dass er sehr zum Nutzen sein wird.
Ich glaube, wir sollten gegen die Festungswerke, die gegen uns errichtet sind, vorgehen – auf den Knien. Bete allen Widerstand nieder. Bete, dass die von Herzen Aufrichtigen, die in Fesseln von Parteiungen gefangen sind, frei werden. Betreibe keine Propaganda nach außen, sondern lasse die Gerüchte den Weg bahnen. So war es in den Tagen Israels. Die Einwohner hörten Gerüchte und wurden verzagt. Wir haben bereits angefangen, um eine über unsere eigenen Reihen hinausgehende Erweckung zu beten. Gestern beteten viele Brüder in der Vogtsgate 35 mit großer Kraft um Erweckung. Ich glaube, du solltest die Versammlungen im „Idrettens hus“ als Gebetsversammlungen gestalten, mit kurzen Zeugnissen und kurzen Reden in den Pausen, damit der Krampf in den Knien nicht allzu stark wird. Hier in Oslo geht es gut. In Horten haben wir weiterhin Gebetsversammlungen. Wir beten um Erweckung für Sünder und dass Gott seine Zeugen in diesen Tagen mit großer Kraft und Weisheit ausrüsten möge.
Bald werden die lebendigen Wasserströme wohl über die Mauer gehen, und ich bin gespannt, ob es nicht in Kürze zu einer „Tafjord“-Felslawine kommen wird.
Herzliche Grüße von deinem in der Arbeit innerhalb der Mauer kämpfenden Bruder
J. O. Smith