Die Osterkonferenz
Eine verwunderliche Konferenz, anders als alle anderen Konferenzen. Bereits 1½ Monate im Voraus hatten wir Gebetsversammlungen gehabt und waren stark auf Gott eingedrungen. Viele der jüngeren Brüder aus Horten wurden mit Gottes Geist erfüllt und redeten in Zungen. Sie beteten auch um die Gnadengabe der Heilung. Dann kamen der Gründonnerstag und der Karfreitag. Diese beiden Tage waren schon im Vorhinein nur für Männer vorgesehen. Sie kamen aus Fredrikstad, Oslo, Sandefjord und anderen Orten. Es entstanden eine Gebetsarbeit und ein Gebetskampf, wie wir dergleichen noch nie erlebt hatten. Die jungen Männer beteten und riefen zu Gott. Und sie wurden auch erhört, indem eine ganze Reihe von ihnen mit dem Geist erfüllt wurde, Gott pries und in fremden Sprachen redete. Dies ging zwei Tage lang. Dann kam die eigentliche Osterkonferenz. Unser Saal wurde im Nu zum Bersten voll. Es wurde gebetet und gebetet. Der Geist des Gebets erfüllte uns alle. Auch kleine Kinder wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in Zungen. Zwischen den Versammlungen wurde gruppenweise in jedem einzelnen Winkel vom Dachboden bis zum Speisesaal, in der Küche und im Holzschuppen gebetet. Auch private Heime wurden benutzt. Sie beteten überall bis nach Mitternacht. Einige wurden von ihrer Krankheit geheilt. Und wie viele mit dem Heiligen Geist getauft wurden und in Zungen redeten, kann ich nicht sagen; aber es waren viele, Große und Kleine.
Die Geschwister fuhren heim und waren Gott innig dankbar für all seine Gnade und vielfältigen Segnungen.
Wie die Resultate nach dieser Konferenz und dieser Ausgießung des Geistes sein werden, wissen wir nicht, doch wir wissen, dass 200 bis 300 Menschen mit dem Geist des Gebets über ihrem Leben abreisten, entschlossen, weiterhin zu beten. Und ein großer Teil von ihnen waren Männer im kräftigsten Alter, die bereit waren, alles einzusetzen, um Gottes Reich über die Arbeit am jeweiligen Heimatort herabzubeten.
Du, der du dies liest, geh und hilf ihnen in dem, was sie sich vorgenommen haben, und in ihrer Gebetsarbeit. Ich möchte den Brüdern in Westnorwegen, in Amerika, in Dänemark und Schweden dringendst empfehlen, mit Gebetsstunden anzufangen. Dies treibt alle Bosheit weg, und Gottes Reich kommt herab.
Herzliche Grüße mit Dank für alles an den Konferenztagen.
