(Abgeschrieben, kein Original.)
Sie fragen, was mit dem „Licht des Geistes in unserem Inneren“ gemeint ist. Und was mit dem „Morgenstern“ gemeint ist. 2. Petr. 1, 19.
Diese beiden Dinge laufen auf dasselbe hinaus. Man tut wohl daran, auf das prophetische Wort zu achten als auf ein Licht, das an einem dunklen Ort scheint, bis der Tag anbricht und der Morgenstern aufgeht in eurem Herzen. Das heißt, dass man gut daran tut, auf Gottes Licht zu achten, auch wenn es klein und weit weg ist. Bald wird man auf diese Weise das Tageslicht hervorstrahlen sehen; und als Letzter von allen bleibt er, Christus, der Morgenstern, in unserem Herzen zurück (als der Letzte), wenn alle anderen Sterne aufgrund des Tageslichts verschwanden. Offb. 22, 16. Die Sterne können verglichen werden mit Gottes Geboten, doch der Morgenstern nimmt alle Gebote in sich selbst auf, weil die Forderung des Gesetzes in ihm erfüllt wird. Das Tageslicht kann also mit dem Vater verglichen werden. Das Tageslicht und der Morgenstern begegnen einander. Das bedeutet: Der Sohn wird zum Schluss dem Vater untergeordnet. Der Morgenstern wird im Tageslicht unsichtbar. Aber er ist doch da. Wer gegen ein Gebot verstößt, der ist am ganzen Gesetz schuldig. Im Gegensatz dazu wird jemand, der auf ein Gebot achthat und es genau hält, bald auch dazu kommen, eine Vielzahl von Geboten genau zu halten, bis das Gesetz sein Zuchtmeister auf Christus hin wird. Dann gehen alle anderen Gebote auf in der einen Person, dem „Morgenstern“. Das Licht kommt ins Herz hinein. Früher war es außerhalb. Nur wer „den Willen Gottes tut“, bekommt Licht. Wer ihn weiß und ihn nicht tut, bleibt in der Finsternis. Es ist die Freimachung in Christus, die Ihnen bevorsteht, und wer sucht, wird dorthin finden. Ich freue mich, weil ich merke, dass Sie eine suchende Seele sind, die auf das prophetische Wort achthat. Bleiben Sie dabei, bis der Tag anbricht und Sie den Morgenstern erblicken. Lesen Sie den Galaterbrief und Röm. Kap. 6 und 7.
Liebe Grüße von Ihrem Bruder im Herrn
J. O. Smith