Zur Konfirmation von Aksel J. Smith am 7. Dezember 1924
1. Die Schule und Bücher warn nicht deine Lust,
Zu eng wurden dir deine Sachen,
Doch nimmst mit der Welt du den Kampf auf bewusst,
Die Zukunft kann Angst dir nicht machen.
2. Soll Segen auf deinem Lebensweg sein,
Willst du ein Levit im Geist werden,
Willst Kleider du weben aus Leinen so rein,
Muss Sein Geist dich treiben auf Erden.
3. Denn Geld niemals Gottesfurcht aufwiegen kann.
Mit Geld kann’s zwar gut dem Leib gehen
Doch Weisheit und Gottesfurcht suchen ein Land,
Das Frucht bringt, wir schon Knospen sehen.
4. Warum Stellung und Speise schätzen so sehr?
Der Gottesfurcht ist‘s ja zu eigen.
Gott sorgt dafür, dass dein Gefäß nie wird leer,
Gibt Stärke dem Geist und dem Leibe.
5. So lichte den Anker, du tüchtiger Sohn,
Setz Segel und lass dein Schiff gleiten.
Sind dunkel die Wolken, weil Schneesturm will drohn,
Dann reffe die Segel beizeiten.
6. Wenn feststeht der Kurs und am Ruder du stehst,
Dann richte dich aus nach dem Sterne;
Die Weisen vom Morgenland fanden den Weg
Zum Heiland, der dich beschützt gerne.
Horten, den 6. Dezember 1924
Mit herzlichem Glückwunsch.
Dein Vater
J. O. Smith
