(Kein Original.)
Friede.
Danke für deinen lieben Brief aus Hønefoss. Ich glaube, dass Fredrikstad jetzt für eine kräftigere Bearbeitung reif ist – mit voller Kraft voraus in die richtige Spur hinein.
Die Zeit ist jetzt eine andere als vor ein paar Jahren. Wir stehen an einer Zeitenwende. Möge Gott uns helfen, unsere Zeit zu verstehen und zu nutzen. Wenn du sagst, dass die ganze Bibel gegen die getünchte Wand und das Übertünchen zeugt, dann ist das so, weil dies entlarvt werden soll. In Kristiansand brauchte ich nur die Bibel zu öffnen und ich fand lauter „Volltreffer“. Dies ist Gottes Werk und ein Wunder vor unseren Augen.
Wir haben noch nichts von der Entlassung gehört, aber ich sehne mich danach. Br. Ellefsen hat auch die Entlassung beantragt. Damit haben wir beide um Entlassung gebeten – ohne voneinander zu wissen. Ich weiß nicht, was all dies bedeuten soll. Es wird wohl etwas geschehen, etwas Unvorhergesehenes, was wir noch nicht erkennen können. Denn ich kann nicht glauben, dass all dies Ungewöhnliche geschehen wird, als sei es ganz gewöhnlich. So etwas ist in der Marine noch nie vorgekommen, und das passt genau zu uns.
Ja, wir sind dumm genug, um optimistisch zu sein, und trotzdem würde ich doch so gerne die Sache ganz nüchtern betrachten, denn mein Verständnis der Dinge wurde Mal für Mal auf den Kopf gestellt. Darum will ich auf den Herrn harren und im Nebel nach Land Ausschau halten (was den Dienst angeht).
Grüße die Geschwister. Liebe Grüße von deinem aus dem Nebel hoffenden Bruder
J. O. Smith