Friede.
Danke für deinen lieben Brief heute. Br. Aslaksen ist hier und es ist Erweckung unter unseren Jugendlichen, die nun bestimmt alle zusammen errettet sind. Fünf Jungs im Alter von 18 Jahren und jünger beten und geben Zeugnis, außerdem mehrere junge Mädchen. Br. Aslaksen kam zu unserer Silberhochzeit am 27. 10. und ist seitdem hier. Auch viele Außenstehende haben etwas zum Nachdenken bekommen.
Es ist Verstockung und Gottlosigkeit, sich gegen die Brüder zu verhärten. Wer seinen Bruder hasst, ist ein Totschläger und wir wissen, dass ein Totschläger nicht das ewige Leben bleibend in sich hat. Was dich betrifft, musst du ihnen alle Liebe erweisen. Das ist christlich und mannhaft. Schw. Stene geht es nicht gut. Es sieht so aus, als ob sie Anordnung hat, wie sie sich verhalten soll. Sie nimmt nicht an den Versammlungen teil, es sei denn, dass sie jetzt gerade wieder damit angefangen hat. Den Demütigen gibt Gott Gnade. Möge Gott die Geschwister in Ålesund aus diesen Banden der Finsternis befreien. Ich stehe all diesem vorläufig machtlos gegenüber. Es muss etwas Steifes auf dem Grund des Herzens liegen, das all diesen Schaden anrichtet. Doch mein Verhältnis ihnen gegenüber ist wie damals, als ich bei ihnen war.
Du selbst kannst nichts anderes tun, als zu beten und Freundlichkeit zu erweisen.
Ja, die Konferenz war ausgezeichnet. Gott gibt in jeglicher Hinsicht Entwicklung, Ehre sei seinem Namen. Wir waren etwa 70 Personen an der Silberhochzeit. Ein Bruder, der im amerikanischen Konsulat in Oslo arbeitet, hat einen Fotografen bestellt, der ein schönes Bild gemacht hat, als wir an den Tischen saßen. Ansonsten geht es uns allen gut und wir haben es richtig gesegnet. Der Versammlungssaal tut nun gute Dienste. Wir sind jeden Tag bis um Mitternacht zusammen, daher bin ich jetzt ziemlich müde, doch will ich dir trotzdem ein paar Worte schicken. Grüße deine Frau.
Liebe Grüße von deinem Bruder
J. O. SmithIch werde Br. Aslaksen auf deinen Brief hinweisen.
Dass man sich auf Kommando von irgendjemandem gegen die Brüder verhärtet, zeigt, dass man weder geistlich noch selbständig ist, oder nicht wagt, sich seine eigene Meinung zu bilden. Man geht auch der Sache nicht auf den Grund.
