Friede.
Danke für deinen und Elisabeth Eriksens Brief mit der Einladung, am vergangenen Sonntag nach Brevik zu kommen. Ich hoffe, dass du meinen Dankesbrief für euer großes Geschenk zu unserer Silberhochzeit erhalten hast.
Wir haben Br. Aslaksen hier. Er hält jeden Abend Versammlungen und ich glaube, fast alle Jugendlichen, die zu den Versammlungen kamen, haben sich bekehrt. Ich kann nennen: Aksel Smith, Erling Hansen, Ragnar Pettersen, Bjarne Olsen, Elihu Pedersen. Dazu auch die jüngeren Mädchen. Und darüberhinaus sind weitere gesegnet worden. Alle diese jungen Menschen hatten viel gehört, aber nun haben sie sich entschieden. Ehre sei Gott in Ewigkeit für all dieses Heil.
Schw. Elisabeth E. hat damals einen Fehler gemacht, nicht so zu tun, wie ihr geraten wurde. Ich erinnere mich schwach daran, dass sie dadurch selbst gedemütigt worden war, doch das könnte für sie und Helene Hansen nützlich gewesen sein. Dies kann man nicht mehr ändern. Das einzige, was bleibt, ist, Vergebung zu bekommen, und diese bekommt sie selbstverständlich. Ich erinnere mich jetzt nicht an die Sache und deren Details. Wenn es darum geht, in schwierigen Fragen Ratschläge zu geben, die sich gegen einen selbst richten, dann muss man aufpassen, dass man sich nicht entzieht. Es geht jetzt nicht nur um diese eine Sache, denn wir müssen durch und durch demütig sein. Ich glaube auch nicht, dass E. E. um dieser einen Sache willen krank geworden ist. Was Gott hiermit beabsichtigt, weiß ich nicht; aber das weiß ich, dass Gott eine weisheitsvolle und liebevolle Absicht damit hat und dass das Resultat das Allerbeste sein wird, wenn sie sich nur unter Gottes gewaltige Hand beugt.
Ich habe oft Lust gehabt, euch zu besuchen, aber es hat nicht gepasst. Die Marine wird abgebaut und wir Älteren gehen vermutlich in den nächsten Jahren in Pension. Dann hoffe ich, durch Gottes Gnade mehr Zeit zu haben. Inzwischen betet ihr ja für E. E., und Gott hört sicher eure Gebete ebensogut wie meine. Für uns alle gelten ja gleiche Bedingungen.
Mehrere Geschwister im Bethel sind durch Br. Aslaksens Zeugnis erquickt worden. Wir haben ein Foto von den Geschwistern gemacht, als sie bei der Silberhochzeitsfeier am Tisch saßen. Das ist sehr schön geworden.
Im Übrigen geht es uns sehr gut. Grüße Schw. Elisabeth und die Schwester, die sie pflegt. Grüße deine Familie und alle Geschwister. Grüße besonders Br. Gusfred, den ich so hart behandelt habe. Es kommt mir so vor, als ob ich an ihn mehr denke als an irgendjemand anderen – obwohl ich ja alle sehr schätze.
Sei du selbst herzlich gegrüßt von deinem Br.
J. O. Smith