Gesammelte Schriften Band 2 • 1912 - 1917

Brief an Elias Aslaksen, 5.02.1913

Gesammelte Schriften Band 2 • 1912 - 1917
Horten, 5. 2. 1913
Lieber Bruder Aslaksen,
Gottes Gnade und Friede.

Herzlichen Dank für deinen lieben Brief. Nun ist es lange her, dass wir etwas von dir gehört haben, sodass es eine Freude war, als der Brief kam.

Die Versammlung in Sarpsborg ist jetzt gespalten. Karl und ich waren vergangenen Sonntag zusammen mit Aksel in ihrem neuen Saal „Fremtiden“ (Die Zukunft). Es war in Wahrheit eine Freude, jetzt an den Versammlungen teilzunehmen, nachdem sie sich getrennt haben. Doch brauchen sie Unterweisung, nach der sie sich nun auch sehnen. Pettersen wünscht, dass du kommst.

Es war eine Freude, von dem neubekehrten Trinker in Hønefoss zu hören. Du hast dort oben wohl mehr als genug zu tun. Doch wie du weißt, ist das Feld weit. In Porsgrund wollen sie auch Hilfe haben. Ebenso in Drøbak. Absonderung ist nötig. Man kann nicht Leute mitschleppen, die nichts wollen. Es zeigt sich überall, dass man die Jünger absondern muss, wenn man innere Ruhe und Erbauung haben will. Ich habe einen Brief von Thorleif Hansen, Kristiania, und von Tobiassen in Kristiansand bekommen, die beide klar und gut schreiben.

Schwiegermutter ist losgegangen und hat einige Exemplare „Bønnen“ (Das Gebet) verkauft. An den Redakteur Rasmussen wurden auf die gestrige Bestellung hin heute 7 Exemplare „Bønnen“ versandt.

Die Leute bezahlen zuverlässig, aber es kommen nicht viele neue Abonnenten. Es gibt auch die eine oder andere Kündigung. Wir haben die Abonnements nicht gezählt, aber ich nehme an, es sind zwischen 1100 und 1200.

Das Monatsblatt macht viel Arbeit, mehr als man glaubt. Aber wir wollen hoffen, dass es zum Segen ist.

Nur diese Worte auf die Schnelle.

Liebe Grüße, dein

Johan