Gottes Friede und Gnade in Christus Jesus.
Ich denke immer mit Freude an dich, lieber Bruder, und mein Gebet ist, dass Gott dir beistehen und deine Arbeit segnen möge.
Nun ist Bruder Tobiassen hier. Er packt seine Sachen und wird heute Abend nach Kristiansand abreisen, wo er diesen Winter als Ordonnanz in Marviken Dienst tun wird. Es ist eine große Freude für uns hier, dass er dahin kommen kann, wo du bist, dass ihr in Gemeinschaft in den Versammlungen zusammenarbeiten könnt und dass du ihn anleiten und ein wenig auf ihn aufpassen kannst. Wie du weißt, ist Øvreby, sein Kamerad auf Abwege gekommen. Sie haben es also nötig, dass man ein wenig auf sie aufpasst. Doch glaube ich, dass Tobiassen ein solider junger Mann ist. Mit Øvreby ging es auch gut, solange er ihn an seiner Seite hatte. Doch sobald er von Tobiassen wegkam, ging es schlecht mit ihm.
Letzten Sonntag waren Karl und ich in Porsgrund, wo ein Karl Knudsen und seine Frau durch die Wegleitung des Geistes alles hinter sich gelassen und Versammlungen in ihrem eigenen Haus angefangen hatten. Ungefähr 10 bis 12 Personen waren dort versammelt. Es sah so aus, dass sie gewohnt waren zu kämpfen, denn sie wollten uns Mal für Mal dabeihaben. Aber alles war aufgrund der Wahrheitsliebe. Am Nachmittag hatten wir ein tiefergehendes Gespräch und ich glaube, sie bekamen Licht über Dinge, die sie vorher nicht gesehen hatten.
Ich bekam soeben einen Brief von Aksel und lege diesen bei. Br. Ellefsen ist nun in Tønsberg gewesen und hat eine gesegnete Versammlung gehabt. Er wird morgen wieder dorthin gehen, schreibt er.
Es ist erstaunlich, wie Gott arbeitet, seinem Namen sei Ehre und Preis.
Die Frauenvereinigung macht nicht so viele Verlosungen usw. wie letztes Jahr, aber sie haben sich doch versammelt und du bist der Erste, an den wir denken, was die Missionsarbeit betrifft – nachdem wir selbst unsere internen Ausgaben gedeckt haben.
Vater schrieb davon, dass ihr ein Gespräch miteinander gehabt habt, und er rühmte dich dafür, gottesfürchtig zu sein.
Ja, nun will ich für dieses Mal schließen.
Liebe Grüße.
Dein in Christus hingegebener Bruder
JohanIch war in den 1 ½ Jahren, die ich in Kristiansand war, nur ein verachtetes Schaf. Der einzige, mit dem ich reden konnte, war ein anderes verachtetes Schaf: John Wintersborg.
