Vaters Brief habe ich erhalten und sehe daraus, dass Mutter die Taufe des Heiligen Geistes sucht und dass Vater diese und die Gnadengabe der Zungenrede bekommen hat. Ich freue mich sehr darüber – Gott tut große Dinge. Letzten Samstag, am 9. 3., bekam Br. Berg die Geistestaufe. Wir knieten und beteten zusammen – nur wir beide allein und plötzlich begann der Geist, seinen Körper ganz leicht zu schütteln und dies setzte mit immer größer werdender Stärke fort, bis er ganz fürchterlich geschüttelt wurde und Gott pries. Nun hat er also nach längerer Arbeit in Gebet und Kampf seine Pfingsttaufe bekommen. Er war so froh, dass er die ganze Nacht wach lag und jubelte. Br. Sandersen ist jetzt wieder hier. Gestern waren wir zusammen im „Bethel“ und dort hatten wir eine richtig gute Versammlung. Er tut sich nicht leicht, mit all diesem zurechtzukommen, aber er kann auch nichts dagegen sagen. Man muss Weisheit gebrauchen, um die Zungenrede richtig zu verwenden. Man soll aber auch nicht so weise sein, dass man aufhört, in Zungen zu reden. Ich selbst habe hier und da recht oft in Zungen geredet und Gott hat gesegnet. Eine Gabe von Gott soll gebraucht werden – und mit Verstand gebraucht werden. Wir haben wertvolle Versammlungen gehabt. Gottes Kraft war mächtig über der Versammlung, er hat uns den Geist des Gebets geschenkt. Gott hat bis zu diesem Tag all mein Sehnen nach seinem Reichtum gestillt. Die Leute beten überall. In genau diesem Augenblick betet oben eine Frau laut. Das sind sonderbare Zeiten. Ps. 107, 10-23.
Erzählt Aksel von Br. Berg, das wird ihn freuen. Ellefsen hat sich ganz verändert, seit er die Gabe bekommen hat, Zungenrede auszulegen; sein Glaube ist stark geworden.
Seid alle zuhause aufs Beste gegrüßt; grüßt Ludvig und die Familie.
Euer Johan