Ein so großes Heil

Jesus richtet den Tempel wieder auf

Ein so großes Heil

Jesus richtet den Tempel wieder auf

„Und er fand im Tempel sitzen, die da Ochsen, Schafe und Tauben feilhielten, und die Wechsler. Und er machte eine Geisel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus samt den Schafen und Ochsen und verschüttete den Wechslern das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, die die Tauben feilhielten: Traget das von dannen und machet nicht meines Vaters Haus zum Kaufhause! Seine Jünger aber gedachten daran, dass geschrieben steht: „Der Eifer um dein Haus hat mich gefressen“. Da hoben nun die Juden an und sprachen zu ihm: Was zeigst du uns für ein Zeichen, dass du solches Tun darfst? Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Brechet diesen Tempel ab, und in drei Tagen will ich ihn aufrichten. Da sprachen die Juden: Dieser Tempel ist in sechsundvierzig Jahren erbaut; und du willst ihn in drei Tagen aufrichten? Er aber redete von dem Tempel seines Leibes. Da er nun auferstanden war von den Toten, gedachten seine Jünger daran, dass er dies gesagt hatte, und glaubten der Schrift und dem Wort, das Jesus gesagt hatte.“ Joh. 2, 14-22.

„Oder wisset ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, welchen ihr habt von Gott, und seid nicht euer eigen?“ 1. Kor. 6, 19.

Wir sehen, dass Jesus seines Vaters Haus als ein Kaufhaus vorfand. So ist es auch in Bezug auf unsere Leiber. Allerlei Lüste und Begierden erfüllen das Herz mit allerlei Gedanken, mit egoistischen Geschäften. Zum Gebet wird nicht viel Ruhe, und nehmen wir uns Zeit dafür, finden wir bald unsere Gedanken wieder weit weg vom Beten. Jesus kam, um alles auszurotten und zu töten, was unser Gedankenleben in dem Leib stört, und um unseren Leib nach dem Fall zu einem Tempel für den Heiligen Geist aufzurichten. Hier bekamen die Juden Anschauungsunterricht über den Eifer, den er hatte und was erforderlich war, um den Tempel aufzurichten. Wir lasen von demselben Eifer in Jesaja 63.