Das Brautkleid – das feine Linnen
„Lasset uns freuen und fröhlich sein und ihm die Ehre geben! Denn die Hochzeit des Lammes ist gekommen, und seine Braut hat sich bereitet. Und es war ihr gegeben, sich anzutun mit schöner, reiner Leinwand. Die köstliche Leinwand aber sind die gerechten Werke der Heiligen.“ Offb. 19, 7-8. So sah sie aus in den Augen des Bräutigams. Es ward ihr gegeben. Dazu hatte sie also Gnade bekommen, und die Gnade war nicht vergeblich gewesen. 1. Kor. 15, 10; 2. Kor. 6, 1.
„Und schreibe dem Engel der Gemeinde zu Sardes: Das sagt, der die sieben Geister Gottes hat und die sieben Sterne: Ich weiß deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebest, und bist tot.“ Hier sehen wir, dass der Engel wohl vor den Menschen lebendig war, aber vor Jesus war er tot. Das war also die Gerechtigkeit der Pharisäer - getünchte Gräber. Matth. 23, 27. „Doch hast du einige wenige Namen zu Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; die werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert. Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen nicht austilgen aus dem Buch des Lebens, und ich will seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.“ Diese waren also lebendig vor Gott. Ihre Werke waren nicht mit Augendienst befleckt. Sie waren vollkommen, eine Gerechtigkeit, die schöne, reine Leinwand war. Diese waren ganz anders als der Engel zu Sardes, ganz anders als die Gerechtigkeit der Pharisäer. Zu dieser Gerechtigkeit kommt man nicht ohne „ihn zu, erkennen und die Kraft seiner Auferstehung und die Gemeinschaft seiner Leiden, indem ich seinem Tod gleichgestaltet werde.“ Von Augendienst gereinigt zu sein ist ein gewaltiger Sieg.
