Was häufst du dir an?
Jeden Tag stehen wir vor einer Entscheidung: entweder – oder.
„Du aber mit deinem verstockten und unbußfertigen Herzen, häufst dir selbst Zorn an für den Tag des Zorns und der Offenbarung des gerechten Gerichtes Gottes.“ (Röm. 2,5). Entweder empfangen wir die Ernte, von der hier geschrieben steht, oder wir können uns durch Demut, Güte und Barmherzigkeit ewigen Lohn für jenen Tag ansammeln.
Wofür entscheiden wir uns? Gott macht keinen Unterschied zwischen den Menschen, er schaut das Herz an.
„Darum, wie der Heilige Geist spricht: „Heute, wenn ihr seine Stimme hört, so verhärtet eure Herzen nicht …“ (Hebr. 3,7–8) Genau heute kann uns Gott ein neues Herz und einen neuen Geist schenken, das steinerne Herz wegnehmen und uns ein fleischernes Herz geben! „Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun.“ (Hes. 36,26–27)
Jetzt haben wir den Geist Christi als innewohnende Kraft, um seine Gebote zu halten, die er in unser neues Herz und unseren Sinn schreibt. Dadurch kann er einen ewigen Reichtum in unserem Geist anhäufen.
„Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht." (Joh. 12,24) Indem ich mein Eigenes in den Tod gebe, kann Gott meinen Geist mit herrlichen Früchten erfüllen: Geduld statt Zorn, Freigiebigkeit statt Geiz. Nie wieder Unruhe und Sorgen, sondern Frieden!
„Denn wir wissen: Wenn unser irdisches Haus, diese Hütte, abgebrochen wird, so haben wir einen Bau, von Gott erbaut, ein Haus, nicht mit Händen gemacht, das ewig ist im Himmel.“ (2. Kor. 5,1). „… auf dass die überschwängliche Kraft von Gott sei.“ (2. Kor. 4,7) Gottes eigene Kraft wirkt in mir!
„Denn wir, die wir leben, werden immerdar in den Tod gegeben um Jesu willen, auf dass auch das Leben Jesu offenbar werde an unserm sterblichen Fleisch. So ist nun der Tod mächtig in uns, aber das Leben in euch.“ (2. Kor. 4, 11–12) „Darum werden wir nicht müde; sondern wenn auch unser äußerer Mensch verfällt, so wird doch der innere von Tag zu Tag erneuert. Denn unsre Bedrängnis, die zeitlich [norw: kurz] und leicht ist, schafft eine ewige und über alle Maßen gewichtige Herrlichkeit, uns, die wir nicht sehen auf das Sichtbare, sondern auf das Unsichtbare. Denn was sichtbar ist, das ist zeitlich; was aber unsichtbar ist, das ist ewig.“ (2. Kor. 4, 16–18) Lass uns eifrig sein und die Früchte des Geistes sammeln. Mit dem Reich Gottes in uns können wir zur echten Hilfe sein.