Was ist deine Botschaft?
Als Jesus auf der Erde war, wurde er getötet nach dem Fleisch, aber lebendig gemacht nach dem Geist. In diesem Geist ist er auch hingegangen und hat den Geistern im Gefängnis gepredigt (1. Petr. 3,18–19). Dieser lebendig gemachte Geist hatte eine Botschaft. Jesus kam und tötete die Begierde in seinem Fleisch. Deshalb hatte er diese Botschaft: „Geh hin und sündige hinfort nicht mehr!“ (Joh. 8,11)
Paulus saß im Gefängnis und konnte schreiben: „Freuet euch, und abermals sage ich: Freuet euch!“ (Phil. 4,4) Das war eine starke Botschaft, die der Apostel mit seinem Leben verkündigen konnte. Der Tod war mächtig in ihm und das Leben in den anderen. Die Probleme fangen an, wenn das Ganze auf den Kopf gestellt wird und man verlangt, dass das Sterben in den anderen stattfindet, damit man selbst leben kann. Aber Paulus konnte sagen, dass das Sterben Jesu immer in seinem Leib wirkte, sodass auch das Leben offenbar wurde (2. Kor. 4,10–12). Mitten in den schlimmsten Verhältnissen erwies er sich als Diener Christi (2. Kor. 6,1–10).
In diesem Geist des Glaubens hatte er eine Botschaft des vollständigen Sieges. Sein Leben wurde zu einem Geruch des Lebens zum Leben, aber gleichzeitig auch zu einem Geruch des Todes zum Tode für die, die verloren gehen. Ein Jünger strahlt die Herrlichkeit Christi in ihrer Schönheit und Wärme aus. Zugleich aber ist da eine Klarheit und Schärfe, die Sünde und Gottlosigkeit nicht duldet.
Wenn das Wort Gottes nicht abgeschwächt wird, sondern wie ein zweischneidiges Schwert wirkt – zuerst im eigenen Leben –, dann hat man auch Kraft in der Verkündigung. Halte dich für gestorben nach dem Fleisch, und nimm diesen Schmerz auf dich! Dann wirst du merken, dass auch das Leben hervorkommt. Denn wenn wir mit ihm sterben, werden wir auch mit ihm leben. Die Auferstehungskraft Jesu Christi soll in all unseren verschiedenen Lebensverhältnissen an uns offenbar werden.
Dieses große Heil hat Jesus gebracht. So entsteht eine Botschaft, die hilft, tröstet und ermahnt. Wenn man nach dem Fleisch lebt, werden die Werke des Fleisches offenbar. Das ist auch eine Botschaft.
Wandelst du aber im Geist, dann werden die Früchte des Geistes offenbar (Gal. 5,22–25). Sie schmecken nach Segen und tun den Mitmenschen richtig gut.