Verborgene Schätze

„Gehorsam bis zum Tode“

April 2026

„Gehorsam bis zum Tode“

„... ward den Menschen gleich und der Erscheinung nach als Mensch erkannt. Er erniedrigte sich selbst und ward gehorsam bis zum Tode, ja zum Tode am Kreuz.“ (Phil. 2,7–8)

Es geht darum, bis zum Tod gehorsam zu sein. Nur dieser Gehorsam ist für die Ewigkeit von Bedeutung. Eines der Gebote, denen wir folgen sollen, steht in 1. Korinther 10,24: „Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.“ Dieses Gebot ein Stück weit zu halten, fällt den meisten leicht; aber wir sollen ihm bis zum Tod gehorsam sein.

Die Möglichkeiten, die Gott uns gibt, bis zum Tod hinein gehorsam zu sein, sind oft sehr verborgen. Sie können sowohl in meinen Augen als auch in den Augen anderer unbedeutend wirken. Darum ist der ständige Fokus auf Heiligung essenziell, damit wir diese Möglichkeiten entdecken. Wenn Gott sie uns zeigt, geht es darum, die Leiden völlig anzunehmen. Ole Skiaker schreibt: „Nichts hier zu gering dir sei, du gibst dein Leben dran“ (Wege des Herrn, Nr. 19). Im „Unbedeutenden“ müssen wir unser Leben drangeben. Wo niemand uns sieht, anfeuert oder dafür liebt. Da gibt es keine Nahrung für das Fleisch – nur den Glauben, der durch die Liebe wirksam ist. Hier bekommen wir das Zeugnis des Blutes und Zugang zum Heiligtum (Hebr. 10,19–20) Da nähern wir uns unserem geliebten Jesus im Alltag.

Alle versteckten Wünsche, gesehen, geliebt oder bestätigt zu werden, zeigen, dass ich mit mir selbst beschäftigt bin. Paulus hatte keine Gleichgesinnten, die sich aufrichtig um ihn kümmerten, weil alle seine Mitarbeiter nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht waren und nicht auf das, was Christus Jesus angehörte (Phil. 2,20–21). Mitten in Dienst, Aufopferung und Eifer können wir viel Anerkennung von Menschen bekommen, ohne am Leben mit Gott teilzuhaben (Gal. 1,10; Joh. 5,44). Es erfordert Gehorsam bis zum Tod, um die Krone des Lebens zu bekommen (Offb. 2,10; Wege des Herrn, Nr. 253).