Verborgene Schätze

Auszüge aus dem ersten Johannesbrief

April 2026

Auszüge aus dem ersten Johannesbrief

„Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.“ (Joh. 17,3) Diese Worte waren tief in Johannes’ Herzen verankert und prägten seinen ersten Brief. „Was wir gesehen und gehört haben, das verkündigen wir auch euch, damit auch ihr mit uns Gemeinschaft habt; und unsere Gemeinschaft ist mit dem Vater und mit seinem Sohn Jesus Christus.“ (1. Joh. 1,3)

Das, was zeigt, ob wir Gott kennengelernt haben, ist, ob wir seine Gebote halten (1. Joh. 2,3). Gott schuf den Menschen nach seinem Bild, um Gemeinschaft mit ihm zu haben. Diese Gemeinschaft wurde zerstört, als Adam und Eva das eine Gebot, das Gott ihnen gegeben hatte, nicht hielten. Jesus, unser zweiter Adam, kam, um diese Gemeinschaft wiederherzustellen. „Wer sagt: Ich habe ihn erkannt, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht.“ (1. Joh. 2,4) Diese Gemeinschaft wird für diejenigen wiederhergestellt, die im Licht wandeln, so wie er im Licht ist (1. Joh. 1,7). „Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.“ (1. Joh. 2,5) Johannes schrieb an die Kinder, Jugendlichen und Väter, die in den Prozess eingetreten waren, den Vater kennenzulernen (1. Joh. 2,12–14).

Satan erhöhte sich selbst und verlor deshalb die Gemeinschaft mit Gott. Er schafft ein Reich für alle, die außerhalb dieser Gemeinschaft stehen. „Wer Sünde tut, der ist vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, dass er die Werke des Teufels zerstöre.“ (1. Joh. 3,8) Jesus hatte ein Fleisch, das zur Sünde versucht werden konnte – genau wie wir. Doch er blieb in allen Versuchungen treu und eröffnete so den Weg zurück in die Gegenwart Gottes (Hebr. 4,15–16). „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll so leben, wie er gelebt hat.“ (1. Joh. 2,6) Aufgrund dieser Treue entwickelte Jesus während seines Lebens auf der Erde eine innige Beziehung zum Vater. Diese Beziehung führte dazu, dass der Vater ihm alles zeigte, was er tat (Joh. 5,19–20).

„Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist, der ist von Gott; und ein jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, der ist nicht von Gott. Und das ist der Geist des Antichrists, von dem ihr gehört habt, dass er kommen werde, und er ist jetzt schon in der Welt.“ (1. Joh. 4,2–3) Diese verführerischen Geister Satans verkünden einen anderen Jesus. Sie verkünden einen Jesus, der in seiner Lebenszeit keine Sünde überwinden musste. Doch Jesus fordert uns klar auf, ihm zu folgen und zu überwinden, so wie er überwunden hat (Offb. 3,21). Jesus ist der größte Held, der je gelebt hat, weil er den Kampf gegen die Sünde im Fleisch gewann.

„Wir wissen: Wer aus Gott geboren ist, der sündigt nicht, sondern wer aus Gott geboren ist, den bewahrt er und der Böse tastet ihn nicht an. Wir wissen, dass wir von Gott sind, und die ganze Welt liegt im Argen.“ (1. Joh. 5,18–19) Gott möchte Gemeinschaft mit uns haben. Doch um Gemeinschaft mit Gott zu haben, müssen wir Johannes' Ermahnung folgen: „Habt nicht lieb die Welt noch was in der Welt ist.“ (1. Joh. 2,15–17) Es ist Stolz, wenn wir dem nachgeben, was unsere Augen sehen und wonach unser Fleisch verlangt, wenn es im Widerspruch zu Gottes Geboten steht. „Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Einsicht gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben.“ (1. Joh. 5,20)