„Dein Wille geschehe!“
Wir glauben, dass Jesus sich der Kinder Abrahams annimmt. Als Menschensohn sagte er: „Dein Wille geschehe“. „Wenn man erst diese drei Worte gelernt hat, erweist es sich als großer Trost, dass Jesus im Fleisch offenbart und im Geist gerechtfertigt wurde.“ schreibt Johan O. Smith in einem Artikel.
Nun kommt es darauf an, den Willen Gottes zu erkennen – zum Beispiel in diesem Wort: „Seid allezeit fröhlich, betet ohne Unterlass, seid dankbar in allen Dingen; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.“ (1. Thess. 5,16–18)
Wenn wir beten, lernen wir zu sagen: „Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden.“ (Mt. 6,9–10) Hier auf der Erde empfangen wir Kraft durch diese drei Worte: „Dein Wille geschehe“.
„Darum auch wir: Weil wir eine solche Wolke von Zeugen um uns haben, lasst uns ablegen alles, was uns beschwert, und die Sünde, die uns umstrickt. Lasst uns laufen mit Geduld in dem Kampf, der uns bestimmt ist, und aufsehen zu Jesus, dem Anfänger und Vollender des Glaubens, der, obwohl er hätte Freude haben können, das Kreuz erduldete und die Schande gering achtete und sich gesetzt hat zur Rechten des Thrones Gottes.“ (Hebr. 12,1–2) Er begann seinen Lauf als Anfänger des Glaubens mit den Worten: „Dein Wille geschehe“, und er vollendete ihn in Treue bis zum Ende. Nun offenbart sich sein Leib auf der Erde – er besteht aus allen Menschen, die an diesen drei Worten festhalten: „Dein Wille geschehe“.
„Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im Leib, so wie er gewollt hat.“ (1. Kor. 12,18) Nun wird sein Reich durch die Gemeinde offenbar – so, wie er es gewollt hat. „Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft“ (1. Kor. 12,13) – alle, die an den Worten festhalten: „Nicht mein, sondern dein Wille geschehe!“