Verborgene Schätze

Sehnsucht nach dem Reich Gottes

August/September 2025

Sehnsucht nach dem Reich Gottes

Was ist meine innere Not, meine Sehnsucht; wonach dürstet mich? Schreit mein Innerstes in meinen Verhältnissen danach, mehr an Jesu Leben Teil zu bekommen? Erkenne ich meinen dringenden Bedarf, dass mir Gott seinen Geist und sein Licht in größerem Maße sendet – den Geist, der voller Kraft, Liebe und Besonnenheit ist? (2. Tim. 1,7).

In Hebräer 13,14 steht geschrieben: „Denn wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ Mit dieser Einstellung lebe ich in einem Geist der Erwartung und Sehnsucht nach Gott und seinem ewigen Reich. Lass nicht die Gedanken mit dem beschäftigt sein, was der Erde angehört, denn die Erde wird vergehen. Es ist wichtig, das zu verstehen, damit ich meine Zeit, meine Gedanken, meine Interessen und Ressourcen nicht in etwas investiere, das vergänglich ist.

Jetzt ist unsere Ausbildungszeit, und da geht es darum, unter die Leitung des Geistes Gottes zu kommen, um passend zu werden für das ewige Reich Gottes und seines Sohnes. Hier auf der Erde gehen wir alle durch verschiedene Herausforderungen, die für jeden von uns anders sind. Durch Demut und Leidensbereitschaft, wenn der Geist Opfer fordert, werde ich von einem total verdorbenen Menschen in einen göttlichen Menschen verwandelt. Dann wird es für alle um mich herum gesund und gut und einladend, ganz besonders für die, welche die gleiche Berufung haben. Ich kann tatsächlich dazu beitragen, dass diese Sehnsucht auch in anderen geweckt wird.

Gott ist unendlich gütig zu uns. Er gab uns seine Gebote und Gesetze, er sandte seinen einzigen Sohn, der für uns starb, er sandte am Pfingsttag den Heiligen Geist, damit wir uns alle von demselben Geist und derselben Kraft treiben lassen, die in Jesus waren. Gott hat uns auch Wegleiter, Propheten und alle Gnadengaben gegeben, die zu unserem Heil beitragen, damit wir immer siegreich sind und schließlich bereit für das Himmelreich – zusammen mit allen Heiligen, die denselben Weg gegangen sind.

Niemand, der geduldig in dieser Sehnsucht lebt, wird jemals zuschanden werden. Gelobt sei Gott! Lasst uns das ewige Leben ergreifen!