Verborgene Schätze

„Leidet jemand unter euch Unrecht? Der bete!“

Juni/Juli 2025

„Leidet jemand unter euch Unrecht? Der bete!“

Welch ein erlösendes Wort, wenn wir im Alltag in Leiden kommen! Wenn man in Leiden kommt, hofft man meist, so schnell wie möglich da herauszukommen. Aber hier haben wir ein Wort, das uns den Weg zum Himmel zeigt. Wenn wir leiden, können wir zu Gott beten, wie es in Philipper 4,6–7 geschrieben steht: „Sorgt euch um nichts, sondern in allen Dingen lasst eure Bitten in Gebet und Flehen mit Danksagung vor Gott kundwerden! Und der Friede Gottes, der höher ist als alle Vernunft, wird eure Herzen und Sinne in Christus Jesus bewahren.“ Wir sehen hier, dass Gott uns in unseren Leiden seinen Frieden geben und unsere Gedanken in Christus Jesus bewahren will.

Welch eine Lösung, wenn wir in den Situationen des Alltags leiden müssen! Man wünscht sich oft, von Gott vor Leiden und schwierigen Umständen verschont zu werden. Man denkt dann nicht an seinen Schöpfer, wie es in Hiob 35,10 steht: „Aber man fragt nicht: Wo ist Gott, mein Schöpfer, der Lobgesänge gibt in der Nacht?“ Wenn wir leiden, können wir lernen, unserem Schöpfer Loblieder zu singen, in unserem Leiden Ruhe zu finden und auf die Hilfe des Herrn zu warten. „Der Geist Gottes hat mich gemacht, und der Odem des Allmächtigen hat mir das Leben gegeben.“ (Hi. 33,4). „Wahrlich, es ist der Geist im Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.“ (Hi. 32,8)

Möge Gott mir helfen, dies im Alltag stets vor Augen zu haben und still vor seinem Angesicht zu leben, bis er wiederkommt. Gelobt sei sein Name!