Verborgene Schätze

In der vollen Gewissheit des Glaubens

März 2025

In der vollen Gewissheit des Glaubens

„So lasst uns nun hinzutreten mit wahrhaftigem Herzen in voller Gewissheit des Glaubens, dass unsere Herzen gereinigt sind von bösem Gewissen und unsere Leiber gewaschen mit reinem Wasser; lasst uns festhalten an dem Bekenntnis unserer Hoffnung; denn er ist treu, der die Verheißung gegeben hat.“ (Hebr. 10,22–23)

Unmittelbar davor steht geschrieben, dass wir durch das Blut Jesu die Freimütigkeit haben, das Heiligtum zu betreten und dass Jesus uns einen neuen und lebendigen Weg durch den Vorhang gebahnt hat, nämlich durch sein Fleisch.

Weil Jesus diesen Weg gebahnt hat und ihn vorausgegangen ist, können auch wir ihn gehen. Er tötete alle Sünde im Fleisch, er wurde versucht wie wir, doch ohne Sünde. Ja, genau deshalb können auch wir in der vollen Gewissheit des Glaubens voranschreiten und am Bekenntnis unserer Hoffnung festhalten, damit wir in den Situationen des Lebens am Sterben und am Leben Jesu teilhaben können.

Lasst uns niemals in Unglauben fallen und aufhören, diesen wunderbaren neuen und lebendigen Weg zu gehen. Wenn uns unsere Sünden vergeben sind und wir den Heiligen Geist empfangen haben, können wir in der Kraft dieses Geistes und in der vollen Gewissheit des Glaubens unsere Feinde, die in unserem Fleisch wohnen, angreifen. In unserem Fleisch wohnt nämlich nichts Gutes. Doch alles, was dort vorhanden ist, wie z.B. Zorn, Bitterkeit, Neid, Unreinheit, Streit und Zank, soll auf diesem neuen und lebendigen Weg besiegt und getötet werden. Alles wird nach und nach in den Tod gegeben, damit das Leben Jesu in uns mehr und mehr offenbar werden kann.

Im alten Bund ging es um äußere Feinde, doch im neuen Bund bekämpfen wir die inneren Feinde, die in unserem Fleisch wohnen. Josua und Kaleb aus dem Alten Testament waren eindrückliche Vorbilder. Sie lebten in voller Glaubensgewissheit. Als die zwölf Kundschafter das prächtige Land ausspähten, erblickten sie auch die starken Einwohner dort. Im Vergleich zu ihnen kamen sie sich vor wie Heuschrecken. So kam es, dass zehn dieser Späher sich gegen Mose und Aaron stellten. Sie wollten nicht kämpfen, sie wollten nicht leiden, sie wollten nicht die Mühsal auf sich nehmen, das Land zu erobern. Doch Josua und Kaleb traten vor und sagten: „Fallt nur nicht ab vom HERRN und fürchtet euch vor dem Volk dieses Landes nicht, denn wir wollen sie fressen wie Brot. Es ist ihr Schutz von ihnen gewichen, der HERR aber ist mit uns. Fürchtet euch nicht vor ihnen!“ (4. Mos. 14,9). Dies war eine starke Glaubensrede in der vollen Gewissheit des Glaubens. Josua und Kaleb rechneten mit Gott! Sie glaubten an Gott! In ihnen herrschte ein ganz anderer Geist.

Auch heute ist der Herr bei uns. Jesus besiegte Satan und nahm ihm seinen Schutz weg. Er bahnte den Weg für uns, damit wir ihm in diesem Geist des Glaubens nachfolgen können, ja, in der vollen Gewissheit des Glaubens.