Verborgene Schätze

Eine neue Kreatur

März 2025

Eine neue Kreatur

Davon war Paulus ergriffen. Das ist die einzige Botschaft, die auch uns wirklich tröstet, wenn wir müde und überdrüssig von dem sind, was aus uns selbst kommt. „Darum: Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe, Neues ist geworden.“ (2. Kor. 5,17). Als Jesus seine Jünger lehrte, in Geldangelegenheiten treu zu sein, und dass derjenige, der in kleinen Dingen treu ist, auch in großen Dingen treu ist, verspotteten ihn die Pharisäer (Luk. 16,10–12). „Und er sprach zu ihnen: Ihr seid’s, die ihr euch selbst rechtfertigt vor den Menschen; aber Gott kennt eure Herzen. Denn was hoch ist bei den Menschen, das ist ein Gräuel vor Gott.“ (Luk. 16,14–15). Das zeigt, dass man auf menschliche Art und Weise viel Gutes über die guten Eigenschaften einer Person sagen kann. Man lässt sich leicht beeindrucken und rühmt Personen für Taten, die eigentlich nicht „in Christus“ getan wurden. So kann es auch Dinge geben, die einer Person anhaften, die nicht positiv sind oder wirken und worüber man sich nicht positiv äußert. Paulus, der selbst mehr als jeder andere Grund gehabt hätte, sich auf menschliche Weise zu rühmen, interessierte sich nicht für all das.

Es ist das Wort des Glaubens, das die Herzen der Jünger tröstet, indem es verheißt, dass etwas Neues und Himmlisches aus unserem Leben hervorkommen soll. Und hierin können wir vollkommen mit Paulus übereinstimmen, der schreibt: „Es sei aber fern von mir, mich zu rühmen als allein des Kreuzes unseres Herrn Jesus Christus“. Er schreibt weiter, dass weder Beschneidung noch Unbeschnittensein Bedeutung haben, sondern nur eine neue Kreatur (Gal. 6,14–15). In 2. Korinther 5,14–16 schreibt er: „... da wir erkannt haben, dass einer für alle gestorben ist und so alle gestorben sind. Und er ist darum für alle gestorben, damit, die da leben, hinfort nicht sich selbst leben, sondern dem, der für sie gestorben ist und auferweckt wurde. Darum kennen wir von nun an niemanden mehr nach dem Fleisch.“ Es bedarf einer gründlichen inneren Reinigung, um das zu erreichen. Aber es ist vollkommen möglich, wenn wir ernsthaft an unserer Heiligung arbeiten. Wie herrlich es doch ist, dass das Alte vorbei ist. Ab sofort kennen wir niemanden mehr nach dem Fleisch. Diese Glaubenshaltung können wir einnehmen!

Mögen wir unser Leben „in Christus“ leben und in der uns anvertrauten Haushaltung treu sein, damit unser Leben und Reden den Jüngern zur Erbauung und zum Trost dienen kann. Auf diese Weise können wir dazu beitragen, aufzubauen und Mängel auszufüllen und dadurch Christi Leib, die Gemeinde, bauen. Das ist das größte Werk, das wir auf Erden vollbringen können. Hier gibt es Arbeit und Raum genug für all diejenigen, die Jesu Christi Sinn haben: Jesus diente und gab sein Leben als Lösegeld für viele (Mt. 20,28). Gott gebe uns Gnade dazu, Ihm nachzufolgen!