1.
Oh hör, der du bist stolz und stur,
stolz und stur, stolz und stur,
der du aus Gottes Wort liest nur,
wie schlecht der andre ist;
selbst wenn das Wort dir bringt Gericht,
behauptest du: „So bin ich nicht!“
Du wirst erfahren: Überall
kommt Hochmut vor dem Fall.
stolz und stur, stolz und stur,
der du aus Gottes Wort liest nur,
wie schlecht der andre ist;
selbst wenn das Wort dir bringt Gericht,
behauptest du: „So bin ich nicht!“
Du wirst erfahren: Überall
kommt Hochmut vor dem Fall.
Chorus:
Gott fest den Stolzen widersteht,
drum beug dich in den Staub und geh
ins Demutsfeuer ganz hinein
und Gott wird dich befrei‘n.
drum beug dich in den Staub und geh
ins Demutsfeuer ganz hinein
und Gott wird dich befrei‘n.
2.
Du, der du blickst so mürrisch drein,
mürrisch drein, mürrisch drein,
ein Klagelied – ach, gar nicht fein –
singst du tagaus, tagein.
Und stell‘n sich Misserfolge ein,
Gibst andern du die Schuld allein.
Wenn alle andern wärn wie du,
dann wär‘ ja alles gut.
mürrisch drein, mürrisch drein,
ein Klagelied – ach, gar nicht fein –
singst du tagaus, tagein.
Und stell‘n sich Misserfolge ein,
Gibst andern du die Schuld allein.
Wenn alle andern wärn wie du,
dann wär‘ ja alles gut.
3.
Und wenn du schwärzt die andern an,
andern an, andern an,
vor dieser groben Sünde kann
sich niemand retten dann.
So läufst umher du immerfort,
verbreitest Gift an jedem Ort,
verrätst für deine Ehr sogar
den eignen Bruder, ja!
andern an, andern an,
vor dieser groben Sünde kann
sich niemand retten dann.
So läufst umher du immerfort,
verbreitest Gift an jedem Ort,
verrätst für deine Ehr sogar
den eignen Bruder, ja!
4.
Du, der du liebst den Glanz der Welt,
Glanz der Welt, Glanz der Welt,
was jetzt sich hier so groß darstellt,
mit Krachen einst zerschellt.
Du prangst in deiner Schönheit gern,
doch bist ein Gräuel vor dem Herrn,
denn der nur, dessen Herz ist rein,
kann schön für ewig sein.
Glanz der Welt, Glanz der Welt,
was jetzt sich hier so groß darstellt,
mit Krachen einst zerschellt.
Du prangst in deiner Schönheit gern,
doch bist ein Gräuel vor dem Herrn,
denn der nur, dessen Herz ist rein,
kann schön für ewig sein.
5.
Auch wird gar oft so viel geschwätzt,
viel geschwätzt, viel geschwätzt,
auf Silbertellern wird da jetzt
Verdorb‘nes vorgesetzt.
Wie Krebsgeschwür dies frisst und nagt,
den Geist des Herrn es ganz verjagt.
Geh niemals hin zu solchem Fest.
Ach, flieh vor dieser Pest!
viel geschwätzt, viel geschwätzt,
auf Silbertellern wird da jetzt
Verdorb‘nes vorgesetzt.
Wie Krebsgeschwür dies frisst und nagt,
den Geist des Herrn es ganz verjagt.
Geh niemals hin zu solchem Fest.
Ach, flieh vor dieser Pest!