Hirte und Prophet

- Das himmlische Leben

Hirte und Prophet

Das himmlische Leben

„Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in euren Herzen. Und das sollt ihr vor allem wissen, dass keine Weissagung in der Schrift eine Sache eigener Ausle­gung ist. Denn es ist noch nie eine Weissagung aus menschlichem Willen her­vorgebracht worden, sondern getrieben von dem heiligen Geist haben Men­schen im Namen Gottes geredet.” 2. Petr. 1, 19-21.

Das Wort soll Fleisch werden, so dass Gottes Herrlichkeit zu sehen ist. Als Hirten und Propheten geben wir zuallererst durch unser eigenes Leben Weg­leitung zum Guten. Das Leben ist das Licht der Menschen. Joh. 1, 4. Auch Jesus begann damit, das Wort zu tun, und erst danach begann er zu lehren. Apg. 1, 1. Man kann von Christi Leben sehr weit wegkommen, wenn man das Seine sucht und sein eigenes Ich leben lässt. Die Wirkungen eines solchen Dienstes sind schrecklich.

Viele Dinge haben in der Gemeinde lange Zeit gebraucht. Es zeigte sich, dass im Laufe der Jahre viele mitgekommen waren, ohne dass sie ein aufrichtiges Verlangen danach hatten, Jünger zu sein. Gott rechnete mit ihnen in der Erwe­ckung ab, die 1991 begann. Da zeigte es sich deutlich, dass sie unter uns, aber nicht von uns waren. „Sie sind von uns ausgegangen, aber sie waren nicht von uns. Denn wenn sie von uns gewesen wären, so wären sie ja bei uns geblieben; aber es sollte offenbar werden, dass sie nicht alle von uns sind.” 1. Joh. 2, 19. Es macht keinen Sinn, dafür zu arbeiten, dass solche Menschen wieder zurück­kommen. Solange sie nicht Jünger werden wollen, die ihr eigenes Leben has­sen, wollen sie etwas anderes als wir und sind darum wie Sand im Getriebe. Alle „Plager” und „Spitzel” aus meiner Jugendzeit sind weg, und niemand von ihnen bekam Gnade, zu einem Diener des Herrn heranzuwachsen.