Friede.
Herzlichen Dank für deine guten Briefe aus der Finnmark. Es war auch erfreulich, von Vardø zu hören.
Wir hatten eine gesegnete Konferenz in Nesbyen. Es waren ca. 400 Personen da. Einquartiert wurden ca. 350. Der Saal wird auch dort bald nicht mehr ausreichen, ebenso die Unterkünfte. Frau Heid kam. Ihr wurde dies alles zu viel. Genauso ging es Frl. Offenberg, die zusammen mit Margrethe Wøllo auf einer Almhütte blieb. Ich weiß nicht, wie es später ging. Eine andere Schwester, die aus Kristiansund N. kommt, hat das Wort mit Freude und unter Tränen angenommen. Br. Bratlie taufte mehrere.
Wir fuhren hinüber zu Ole Olsens Hütte in Bagn. In der Hütte wohnten: Skotland und seine Frau, Sandvik, Johanne und Liv, Bratlie, ich und Rakel. Am ersten Sonntag kamen ca. 100 Personen zur Versammlung. Danach waren wir in Almhütten in der Umgebung. Das war gesegnet. An den drei letzten Tagen kamen unerwartet Br. Thorsrud und aus Stavanger Br. Heid. Es waren ein paar gesegnete Tage zusammen mit Heid. Er ist bestimmt ein Israelit, in dem kein Falsch ist. Er ist ca. 40 Jahre alt und hat viel gesehen. Er war 17 Jahre lang in der Chinamission und hat diese verlassen. Er wurde gebeten, in Nordquelles Versammlung zu sprechen. Die Alten in der Versammlung zogen sich zurück und Neue kamen hinzu, sodass nur noch ein paar wenige von der alten Versammlung da sind. Die meisten stehen nun auf B. Heids Seite, darunter auch die Ältesten. Er glaubt, dass im Herbst Brüder von uns kommen können und in der Leegårdsgate sprechen können. Er und eine Dame sind Bürgen für das Haus, für das sie 12.000 Kr. bezahlt haben. Es ist schon seit längerer Zeit auf einen Bruch zugegangen und dieser wird kommen, sagte er. Kleppe bleibt mit den Schlechtesten zurück, sagte Heid. Ja, wir werden nun sehen. Man konnte sehr offen mit ihm sprechen. Er kam mit zur Taufe nach Bagn. Er sagte, dass er solche Dinge, die er sah und hörte, vorher nicht gesehen und gehört hatte.
Die Taufe in Bagn hatte eine Menge Zuschauer versammelt, auf allen Anhöhen und gegenüber standen Autos in großer Zahl. Ca. 25 Personen wurden getauft. Die Zuschauer verhielten sich sehr ruhig. Br. Bratlie stand unten am Wasser und hielt vor der Taufe eine kräftige Rede. Dann wurden die Männer getauft, danach die Frauen. Aslaksen, Bekkevold und K. Pedersen waren zugegen. Um 12 Uhr war Versammlung, um 15 Uhr Taufe und um 18 Uhr Versammlung. K. Pedersen blieb dort, um unter der Woche an Versammlungen teilzunehmen. Wir fuhren am Sonntagabend heim, um die Post zu erledigen und mit Skj. Sk. zu arbeiten, und auch, damit Mama etwas Ablösung bekommen sollte.
Gott öffnet nun überall. Jonassen war in Hallingdal. Er hat mitgeteilt, dass es dort jetzt 7 neue Abonnenten für Skj. Sk. gibt. In Hokksund und Umgebung, wo Br. Jonassen arbeitet, ist nun Erweckung. Etwa 10 sollen die Botschaft angenommen haben. Es kann sein, dass Skotland und seine Frau gemeinsam mit mir und Mama in nächster Zeit nach Kristiansand S. und Mandal fahren. Am 7. August ist Jugendkonferenz in Oslo, sagt Br. Bekkevold.
Ja, nun hast du einiges gehört. Lydia geht es wie immer. Mama ist am Borrestrand.
Liebe Grüße von uns allen hier. Dein Vater
J. O. SmithMöge Gott euch und die Arbeit weiterhin segnen.
Lieber Aksel!
Papa hat jetzt das meiste von dem, was wir erlebt haben, erzählt. Wir hatten ein paar gute Tage in Ole Olsens Hütte. Wir erwarten hier bald Margrethe W., ebenso Skotland und seine Frau. Sie werden ein paar Tage hier sein. – Dagny Bøe und Ester Skogsrud wollten ein paar Tage zu Kirsten kommen und sich selbst versorgen und zum Borrestrand fahren. Sie sind jetzt in Oslo. Heute rief mich Wilhelmsen aus Drøbak an und teilte mit, dass das Haus, in dem Dagny Bøe wohnte, bis auf den Grund niedergebrannt ist. Nichts konnte gerettet werden. Es war dort niemand zu Hause. Die Frau, die im Erdgeschoss wohnte, war verreist, Dagny war in Oslo, und Bøe war um ca. 18 Uhr abends nach Oslo gefahren. Es hat um ca. 22.30 Uhr angefangen zu brennen. – Der Vater von dem Fredriksen, der bei der Post arbeitet, ist jetzt an Krebs gestorben, ebenso Bakkelrud. – Grüße Elihu! Seid bitte vorsichtig dort oben.
Herzliche Grüße, deine Schwester Rakel.
