Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Johan O. Smith

Skjulte Skatter 1941-02 - Der Trost Gottes

Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Der Trost Gottes

„Aber Gott, der reich ist an Barmherzigkeit, hat in seiner großen Liebe, mit der er uns geliebt hat, auch uns, die wir tot waren in den Sünden, mit Christus lebendig gemacht – aus Gnade seid ihr selig geworden.“ Eph. 2, 4-5.

Lebendig gemacht worden zu sein, ist keine Kleinigkeit. Das Gesetz des Geistes, der lebendig macht, hat uns in Christus Jesus lebendig gemacht. Gott hat uns mit ihm auferweckt und mit ihm eingesetzt im Himmel in Christus Jesus. Keine Macht kann uns von dort hinabstürzen. Dieses Christusleben hat alles und alle besiegt. Gott hat ihn der Gemeinde zum Haupt gesetzt – über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Eph. 1, 21.

Es lohnt sich, Gott zu dienen und sich seinen Gesetzen und Geboten unterzuordnen, sich allezeit im Leib Christi, der die Gemeinde ist, zu bewahren.

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“ Eph. 2, 10.

Hier sehen wir die gewaltige Macht Gottes. Er erschafft sowohl uns als auch die Werke, die wir tun sollen. Denn er wirkt in uns das Wollen und das Vollbringen. Und all dies tut er, damit er in den kommenden Zeiten erzeige den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns in Christus Jesus. V. 7.

Was haben wir zu fürchten? Worüber sollen wir uns Sorgen machen? Haben wir diese Güte Gottes denn nicht bereits bemerkt und geschmeckt? Glaube Gottes Wort und verlass dich auf die Schrift, denn sie kann nicht verändert werden. Durch den Glauben wissen und verstehen wir, dass es so ist.

Was die Zukunft uns auch immer bringen wird, so wird Gott in Christus Jesus den überschwänglichen Reichtum seiner Gnade durch seine Güte gegen uns erzeigen. So hat es Gott nach seinem Ratschluss verordnet. Eph. 1, 9-10. Gott hat uns wissen lassen das Geheimnis seines Willens nach seinem Ratschluss, dass alles zusammengefasst würde in Christus, was im Himmel und auf Erden ist.

Durch die Wirkungen des Geistes Gottes sind wir bereits in diesen Ratschluss aufgenommen worden und warten nur darauf, dass Gott alle Feinde Christi zum Schemel seiner Füße macht. All dies sehen und verstehen wir durch Glauben, aber mit unserem natürlichen Verstand sehen wir noch nicht, dass ihm alles unterworfen ist. Doch das kommt nach und nach; denn vor ihm sollen sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden sind. Herrliches Reich der Einheit! Es heißt: Dein Reich komme, dein Wille geschehe! Der menschliche Wille kann stark sein, doch er wird früher oder später gebrochen werden, wenn er nicht genau mit dem Willen Gottes übereinstimmt. Dies ist unser reicher Trost für die kommenden Zeiten. Gott ist liebevoll und gerecht, und alle Sünde und Bosheit gehen ihrem Untergang entgegen. Jeder wird das ernten, was er sät. Wer Wind sät, wird Sturm ernten. Hass erzeugt Hass, doch Liebe und Gerechtigkeit ernten ihresgleichen.