Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Johan O. Smith

Brief an Aksel J. Smith, 20. Dezember 1939

Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982
Horten, 20. 12. 1939
Lieber Sohn Aksel,
Gottes guter Friede!

Herzlichen Dank für deinen sehr guten Brief. Ich erzählte davon hier in Horten in der Versammlung. Es ist erstaunlich, wie Gott überall segnet. Wir dürfen jetzt allmählich ernten, was gesät wurde. Wir alle hier freuten uns über den Fortschritt, oder besser gesagt den Eingang, den ihr in Schweden bekommen habt. Möge Gott euren Weg weiterhin lenken. Habt nur genau Acht auf euch selbst und auf die Lehre. Werdet in den Tagen des Fortschritts nicht selbstsicher, sondern seid dann doppelt wachsam.

Wenn Westrell sich bekehrt hat, dann ist das ja gut, aber du solltest ihn im Auge behalten, jedoch ohne ihn zu verdächtigen. Er war seinerzeit gegen mich und Aslaksen und hat für andere Partei ergriffen.

Ich habe einen Brief erhalten von Br. Aslaksen. Er kommt am Donnerstag nach Hønefoss. Er ist begeistert und hat ein Buch über Christus geoffenbart im Fleisch geschrieben. Das Manuskript für dieses Buch werde ich an Weihnachten zum Durchlesen bekommen.

Br. Skotland hat aus Trondheim geschrieben. Dort und in Molde geht es gut.

Børge Nielsen, Fredericia, schreibt nun ein ganzes Heft, das er drucken lassen will. Es ist viel Gutes darin. Ich habe es durchgelesen.

Br. Heid hat einen Artikel von Thomas von Kempen geschickt. Der war sehr gut.

Nun nähert sich Weihnachten mit schnellen Schritten. Das eine Weihnachten kommt und das andere geht. Die Jahre vergehen so schnell. Ich freue mich, dass du in den Dienst Gottes hineingekommen bist. Sei nur ihm gegenüber treu, solange du lebst, dann wirst du dein Leben krönen und den Gottesfürchtigen ein Vorbild sein.

Br. Bratlie sollte in der Methodistenkirche in Stavanger sprechen. Wir werden bestimmt hören, wie es gegangen ist. Dort gibt es viele aus den Tagen von Yngvar Johansen, die etwas mehr hören wollen. Sehr viele von ihnen sind bei Bratlie in den Versammlungen gewesen.

Wir wünschen dir und Elihu ein gesegnetes Weihnachtsfest. Mutter grüßt herzlichst. Rakel möchte ein paar Worte schreiben. Grüße Elihu und die Geschwister.

Liebe Grüße, dein

J. O. Smith

Lieber Aksel!

Herzlichen Dank für deine lieben Briefe. Es freut uns zu hören, dass sich die Türen für euch öffnen und dass es euch ansonsten gutgeht. – Hier geht es uns auch gut. Wir sind jetzt dabei, für Weihnachten zu putzen. Mit Backen sind wir nahezu fertig. Wir könnten ja etwas an dich schicken; aber man müsste wohl Zoll bezahlen und so vieles beachten, sodass es sich nicht lohnt. Und ihr habt dort wahrscheinlich das, was ihr braucht.

Danke für die Einladung nach Stockholm. Es wäre interessant, eine Fahrt dorthin zu machen; aber ich finde, dass es so unruhige Zeiten sind, dass es für mich nicht gut ist, so weit weg zu fahren. Vielleicht gibt es später eine Gelegenheit. – Wir alle wünschen dir und Elihu ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Mama bittet mich auch, dir viele Grüße auszurichten!

Herzliche Grüße, deine Schwester

Rakel