Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Johan O. Smith

Skjulte Skatter 1939-09 - Der Hebräerbrief, Kap. 9

Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Der Hebräerbrief

9. Kapitel

Die Cherubim sind ein Bild für Gottes Wachehalten. Gott setzte Cherubim in den Garten Eden, um den Weg zum Baum des Lebens zu bewachen. Doch nun in den letzten Tagen redet Gott zu uns durch den Sohn. Seine Rede kommt vom Gnadenthron zwischen den beiden Cherubim. Diese Rede trägt in sich den Geist der Gesetzestafeln, die Kraft und das Leiten von Aarons Stab und den Nährwert des himmlischen Mannas. Es kann sich lohnen, darauf zu hören.

Im Heiligtum gibt es nichts außer den freiwilligen Gaben der Kinder Israel. 2. Mos. 35, 5 und 22.

„Es kamen aber die Männer samt den Frauen, alle, die willigen Herzens waren, und sie brachten Nasenringe, Ohrringe und Fingerringe und Halsketten und allerlei goldene Geräte; alle, die dem Herrn Gold als freiwillige Gabe brachten.“

V. 26. „Und die Frauen, die ihr Herz dazu trieb und die verständigen Sinnes waren, die spannen das Ziegenhaar.“ Der Herr gab Bezalel vom Stamm Juda, dass er weise, verständig und geschickt sei zu jedem Werk, kunstreich zu arbeiten in Gold, Silber und Bronze.

Und er hat ihm auch die Gabe zu unterweisen ins Herz gegeben, ihm und Oholiab vom Stamm Dan. Er hat sie mit Verstand erfüllt, zu machen alle Arbeiten des Goldschmieds und des Kunstwebers und des Buntwebers.

Die Künstlerbegabungen und alles, was für das Heiligtum gebraucht wurde, mussten geopfert werden. Gott hatte es gegeben und er wünschte, es als eine freiwillige Gabe zurückzubekommen. Auf diese Weise bekam Israel Anteil am Heiligtum, das ein Schatten des Himmlischen war.

Jetzt kommt es darauf an, wie viel Anteil wir an dem himmlischen Heiligtum haben, dessen Inventar auch aus getriebener Arbeit besteht. Lassen wir uns von Gottes Geist treiben? Darf er in uns das Wollen und das Vollbringen wirken?