Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

Schutzumschlag und hardcover

Gesammelte Schriften Band 6 • 1937 - 1982

“Ich war wie ein Dampfkessel, der zu bersten drohte, wie du selbst in Hiob 32, 19 ff lesen kannst. Jetzt bin ich frei, denn ich habe die Wahrheit in Christus Jesus geredet und niemand vermag, das zu widerlegen, was ich geschrieben habe. Dies ist mein Ruhm und mein Erbe in Christus. Ich will nicht meine Ehre suchen, sondern seine Ehre, denn solche, die das tun, sind wahrhaftig und es ist kein Falsch in ihnen.”

Johan Oscar Smith, den 25. juli 1905

Dieses Buch ist der sechste und letzte Band der Gesamtausgabe der Schriften von Johan Oscar Smith. In diesem letzten Band bekommen wir Gelegenheit, den Abschluss seines Lebens zu sehen, das er in einem Gott hingegebenen, dem Himmel zugewandten und kraftvollen Geist lebte. In dieser Zeit schrieb er fünf seiner erbaulichen und lebenstüchtigen Lieder und ein inhaltsreiches Tischlied als Gebet vor dem Essen. Er schrieb auch seine Auslegung des Hebräerbriefes, die zeigt, wie er bis zuletzt großes Interesse daran hatte, persönlich Anteil an Jesu Leben zu bekommen. Aus Skjulte Skatter haben wir entnommen, was dort über seine Beerdigung und Gedenkfeier stand. Dem interessierten Leser wird die Sammlung der Briefe und Artikel einen grundlegenden Einblick geben in das, was Johan Oscar Smith als zentral ansah für eine Person, die ein Gott hingegebenes Christenleben führen will.

Kåre J. Smith, Oktober 2021

“„Daran sollt ihr den Geist Gottes erkennen: Ein jeder Geist, der bekennt, dass Jesus Christus in das Fleisch gekommen ist, der ist von Gott.“ Nun kommen wir also zu der großen Glaubensfrage: Welche Art von Fleisch nahm Jesus Christus an?
„Ein anderes Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die Vögel, ein anderes die Fische.“ 1. Kor. 15, 39. Nachdem nun Jesus Christus ein Mensch war, musste er natürlich Fleisch wie ein Mensch haben. Es gefiel ihm ja auch, sich selbst Menschensohn zu nennen.”

“Nun beschuldigt man uns, wir würden lehren, dass Jesus ein „von der Sünde beflecktes Fleisch“ hatte. Dies ist eine direkte Lüge, die der betreffende Schreiber so rasch wie möglich wieder zurücknehmen sollte. In keiner unserer Schriften, von Beginn an bis zum heutigen Tag, ist jemals solches geschrieben oder gelehrt worden. Dagegen haben wir sehr viel darüber geschrieben, dass die Sünde in Jesu Fleisch verdammt wurde, dass Jesus getötet wurde nach dem Fleisch, usw. Das ist das genaue Gegenteil davon, das Fleisch zu pflegen, sodass es von Sünde befleckt wird. Ausgehend von so einer Lüge kann man Bücher schreiben und Urteile fällen. Aber wenn das Fundament Lüge ist, dann ist alles, was darauf gebaut wird, auch Lüge, weshalb ich meinerseits solche Schriften durchweg als Makulatur betrachte.”

Prüft die Geister, Skjulte Skatter, März 1940