Friede!
Danke für die 3,75 Kr. von Schw. Wancke. Ich habe einen Brief von Schw. A. Molin und ihrer Tochter Wahrgren bekommen. Ich habe ihn in Skj. Sk. hineingenommen. Dein Lied hatte ich zum Drucken abgeliefert, doch als ich genauer darüber nachdachte, fand ich, dass es von solchen, die den Hintergrund nicht kennen, missverstanden werden könnte. Daher habe ich es wieder herausgenommen. Wenn man die Ironie im Lied nicht versteht, dann versteht man es völlig falsch.
Uns geht es durch Gottes Gnade gut. Kampf und Streit wie gewöhnlich; aber das gehört vermutlich zu unserer Ausbildung. Es gibt Vieles, was ich nicht erfassen kann, doch höre ich den Donner und sehe Blitze weit weg im Unbekannten. Gottes Weg ist sehr lang. Seine Gerechtigkeit ist für uns unbegrenzt. Wir waren neulich bei Br. Bergs 68. Geburtstag. Er ist jetzt gesünder als vor einiger Zeit. Br. Møller in Esbjerg ist nun mit seiner Frau und seiner Tochter zu den Geschwistern zurückgekehrt. In der Apostolischen Kirche haben sie die Lehre, über die er Erkenntnis bekommen hatte, nicht angenommen. Møllers Frau war in der Versammlung, hatte aber nicht die Kraft, sich den Hut aufzusetzen. Der wird wohl später draufkommen. Bratlie und Ellefsen sind nun von Süden nach Norden in Jütland herumgereist; aber nun wollen sie wieder südwärts, ehe Bratlie nach Kopenhagen fährt.
Grüße alle bei dir.
Liebe Grüße von deinem Br.
J. O. Smith