Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936

Brief an Theodor Ellefsen, 18. Dezember 1932

Gesammelte Schriften Band 5 • 1932 - 1936
Horten, den 18. Dezember 1932
Lieber Bruder Th. Ellefsen,
Friede.

Herzlichen Dank für deine zwei lieben Briefe. Es ist gut, davon zu hören, wie sich die Wirksamkeit in Esbjerg weiterentwickelt. Familie Møllers Verstockung führt nicht zum Ziel. Es wäre gut, wenn ihre kleine Tochter bewahrt werden könnte. Es zeugt ja von einer unsteten Gesinnung, wenn er jetzt nach so kurzer Zeit wieder der Apostolischen Kirche beigetreten ist. Dass die Ehefrau ihrem Mann untertan sein soll und dass die Frau ihr Haupt bedecken soll, wenn sie betet oder prophetisch redet, sind ja Worte der Bibel und nicht unsere. Dass Møller sich verstocken kann, weil die Ehefrau dem Mann untertan sein und sich bedecken soll, ist auch eine Sache, die der Klärung bedürfen könnte. Er verweist auf den Helm des Heils als Kopfbedeckung. Aber dieser „Helm“ gilt sowohl für den Mann als auch für die Frau, also passt das ganz und gar nicht. Nichts passt bei ihm, nur sich zu demütigen passt.

Ich habe von Emanuel Lundell aus Stockholm, einem der Brüder, die mit Br. Bratlie korrespondieren, einen Brief erhalten. Ich bat ihn, Frau Molin und Flodberg zu grüßen. Das hat er getan und er drückt seine große Freude darüber aus, Frau Molin und ihre Tochter getroffen zu haben. Bei ihr wohnt ein deutscher Prediger namens Martensen mit seiner Frau. Es sieht nun so aus, dass sie mehrere Bibelstunden zusammen gehabt haben. Sie lesen Skj. Sk. und bekommen Licht. Vielleicht soll durch Molins Haus die Wahrheit über den Weg Gottes weiterverbreitet werden in Schweden. Ein dritter Bruder in Schweden hat mit den Brüdern Lundell gesprochen und an Br. Bratlie geschrieben.

Hier geht alles seinen gewohnten Gang. Grüße die Geschwister und deine Frau und deine Söhne.

Nun möchte ich dir und den Deinen ein gesegnetes Weihnachtsfest wünschen. Alle hier grüßen euch. Es freut mich, dass es mit Arffmanns gut geht.

Liebe Grüße von deinem Bruder

J. O. Smith