herzlichen Dank für deinen lieben Brief, den ich gestern bekommen habe. Es ist erfreulich, von der Arbeit in Südjütland zu hören. Zur Zeit gibt es hier einige Silberhochzeiten: Bjarne A. Olsen am 5. Oktober, K. Pedersen am 14. Oktober und Bernhard Jensen, der auf dem Furukollen wohnt, am 8. Oktober in der Vogtsgate 35. Und dann haben wir Konferenz vom 4. bis 6. November.
Wenn Gott alles zurechtlegt, dann werde ich versuchen, anschließend an die Konferenz am Buß- und Bettag nach Jütland zu fahren. Ich weiß nicht, ob Br. Aslaksen mitfahren wird, ich glaube kaum. Für den Fall, dass ich alleine komme, würde ich gerne wissen, ob du Gelegenheit hättest, mich zu begleiten. Du kennst ja Land und Leute. Wir würden dann versuchen, unser Bestes zu geben. Vielleicht besuchen wir auch Roskilde, wie du ja erwähnst. Mich würde interessieren, ob jemand von Jütland kommt, damit ich auf der Reise dorthin Begleitung haben könnte. Ich habe davon gehört, dass Br. Jakobsen aus Kolding vielleicht zur Konferenz kommt. Ja, es geht so, wie Gott will, ich sorge mich nicht; doch vorbereitende Arbeiten sind in der Regel in jeder Angelegenheit notwendig. Ich habe einen Brief von Stockholm bekommen. Dort haben sie zur Zeit mehrere Prediger, sagen sie, sodass es im Moment nicht passt, aber vielleicht später. Zur Zeit zieht es mich auch nicht nach Stockholm. Aksel hat nun eine befristete Arbeit bekommen; ich freue mich, dass er etwas tun kann. Am Montag sind wir zusammen mit Br. Schwaiger in einer Versammlung auf Nøtterøy gewesen. Dort waren sechs bis sieben Personen, die wir nicht kannten. Br. Schwaiger ist sehr eifrig.
Ansonsten geht es uns gut. Ich habe jetzt das Drucken von Skj. Sk. nach Horten zu Helberg verlegt – direkt gegenüber dem Verband der Fachdienstoffiziere. Die nächste Ausgabe, die Oktober-Ausgabe, kommt also von ihm. Wir sind jetzt zwar Pensionäre, aber ich habe tatsächlich den Eindruck, dass ich jetzt genauso viel zu tun habe wie früher.
Dann hoffe ich, von dir zu hören, inwieweit es passen könnte, dass wir beide in Südjütland unterwegs sind. Ich glaube, es wird gut gehen. Vielleicht könnte deine Frau ab und zu von Fredericia kommen, um zu singen und zu musizieren.
Grüße deine Familie und die Geschwister.
Liebe Grüße von deinem Bruder im Herrn,
J. O. Smith