Gottes guter Friede.
Herzlichen Dank für den Brief, der heute ankam. Es war für uns alle eine große Freude zu hören, dass ihr gut in Trondheim angekommen seid, und dass ihr dort einen Saal mieten konntet und ein Zimmer, in dem ihr wohnen könnt. Ich bin froh und auch erstaunt darüber, wie Gott in der Arbeit mit euch allen gewesen ist in den Gebieten, in denen ihr gewesen seid. Ebenso war es gut, von Br. Thorsrud zu hören, dass er feststeht und es ihm gut geht. Ich habe nämlich seit langem nichts von ihm gehört.
Am Samstagabend war ein Fest im Saal. Br. Karl Pedersen machte ein Fest für seine Tochter Ruth. Es sollte eine Art Konfirmationsfest an ihrem 15. Geburtstag sein. Es war gut dort. Vier oder fünf Jungen kommen oft in die Versammlungen.
Ich bin mit vielen Leuten aus der Trøndelag zur See gefahren. Das sind menschlich gesehen geradlinige und robuste Leute, die durchaus etwas Solides an sich haben, wenn man nur jemanden vom richtigen Schlag gewinnen kann.
Uns geht es hier wie gewohnt, wie Vater mir seinerzeit zu schreiben pflegte. Heute Nacht hatte ich eine Magenverstimmung und musste erbrechen, daher habe ich mir heute etwas Ruhe gegönnt. Heute Abend geht es mir nun besser und mein Magen ist in Ordnung. Ich glaube, ich hatte mich in der Wohnung von Marie Nilsen überanstrengt und mir zusätzlich eine Erkältung geholt.
Jetzt nähert sich die Konferenz. Es wäre ja sehr gut, wenn ihr alle ca. acht Tage vor der Konferenz hierher kommen könntet, damit wir wie vor zwei Jahren zusammen beten könnten. Die Auswirkungen dieser Gebetsversammlungen spüren wir bis zum heutigen Tag. Ich habe daran gedacht, Br. Bratlie davon zu schreiben.
Grüße Bratlie, Elihu und Br. Skotland. Der Brief, den ich von Br. Bratlie erhielt, war besonders gut. Es war wie eine gute Botschaft aus einem fremden Land.
Jetzt geht Mama zur Mission [Frauenkreis, bei dem Dinge hergestellt wurden, die zugunsten der Mission verkauft wurden]. Sie bittet mich, dich vielmals zu grüßen. Rakel und die anderen lassen ebenso grüßen.
Herzliche Grüße von deinem Vater
J. O. Smith