Horten, 3. 3. 1936
Lieber Aksel,

danke für den Brief. Hier geht alles seinen gewohnten Gang. Heute bekam ich einen Brief von Holmedal, den ich beifüge. Ich habe ihm geantwortet. Wir hatten am Sonntag eine Konferenz in Tønsberg. Es waren ca. 150 Personen da, und es war eine gesegnete Konferenz. Br. Aslaksen war da, ebenso Nilsen und seine Frau aus Brevik mit vielen weiteren, Gilbus von Sandefjord, Isak Evensen und andere. Aus Horten kamen wir mit Wexahls großem Fahrzeug – vollgepackt mit ca. 25 Personen. Ich hatte ein gutes Gespräch mit Br. Aslaksen. Kein einziger der Leiter hatte sich für das Buch „Siebzig Wege“ (15 Stk.) bedankt. Und die Buchhändler fingen jetzt an, seine Bücher zurückzuschicken. Er erkannte also nun, dass es richtig war, was ich ihm geraten hatte, nämlich, sich weder um die Leiter noch um die Buchhändler zu scheren. „Ich hätte nicht gedacht, dass sie so weit weg wären, wie es der Fall ist“, sagte Aslaksen. Doch, sie sind weit weg, und schon der Name Aslaksen reicht aus, um sie zu erschrecken. Ebenso der Name Smith.

Durch Gottes Gnade geht hier alles wie gewohnt. Marie Nilsen ist umgezogen, daher habe ich jetzt viel zu tun. Wir bräuchten oben eigentlich ein neues Küchenfenster.

Grüße Br. Bratlie – und herzlichen Dank für den Brief. Wir freuen uns, dass ihr zur Osterkonferenz nach Hause kommen wollt.

Helge ist jetzt ohne Arbeit. Er braucht ja auch ein wenig Freiheit. Lydia hat viele Krämpfe. Möge Gott ihr helfen.

Grüße Br. Thorsrud, Bratlie, Elihu und Skotland.

Liebe Grüße von deinem Vater und uns allen zu Hause.

J. O. Smith

Herzliche Grüße von Rakel.

Mein lieber Aksel!

Danke für deinen lieben Brief. Ich finde, dass ihr nicht mit dem Auto nach Trondheim fahren solltet, es kann ein Schneesturm kommen und ihr könntet im Schnee stecken bleiben. Nehmt den Zug, das ist am sichersten. Es kann vieles vorkommen mit einem Auto bei diesen Straßenverhältnissen und mit so viel Schnee wie dieses Jahr. Fahrt also mit dem Zug.

Herzliche Grüße

Deine Mutter