Brevik, 20. 2. 1936
Lieber Aksel,
Gottes guter Friede!

Danke für deine guten Briefe, die uns alle erfreut haben. Gottes Werk geht durch Widerstand hindurch vorwärts. So war es immer. Doch die Kriege des Herrn bestehen die Prüfung und führen zum Sieg.

Nun habe ich Fredrikstad, Tønsberg und Sandefjord besucht und bin jetzt in Brevik. Von hier aus haben wir Versammlungen in Porsgrunn und in Langesund gehalten. Heute Abend haben wir hier Versammlung. Danach sind Skien und Skotfoss vorgesehen. Gott hat mir bis heute Kraft gegeben. Alle Ehre gebührt seinem Namen.

Mama kam nach Sandefjord mit und fuhr von dort aus heim. Es war wirklich gut, die verschiedenen Städte besuchen zu können. Isak Evensen in Sandefjord hat beträchtliche Fortschritte gemacht. Es war gesegnet, mit ihm zu sprechen, ebenso mit Gilbu und seiner Frau. Voraussichtlich bleibe ich bis Montagmorgen hier. Ich weiß nicht, ob du jetzt in Koppang bist. Es ist lange her, dass ich von Br. Thorsrud etwas gehört habe.

Jakobsen von der Freien Mission in Porsgrunn hat ein gutes Zeugnis gegeben. Er sieht danach aus, dass er jetzt einen Standpunkt eingenommen hat. Wir hatten Versammlung bei ihm zuhause.

Wir kämpfen die Kämpfe für die himmlische Olympiade hier auf der Erde, und es geht darum, unserem Meister Ehre zu machen, sodass wir den Siegespreis gewinnen können. Bald werden die Goldmedaillen ausgeteilt.

Helge hat in der Holzwarenfabrik aufgehört. Martinsen bemüht sich darum, dass Helge eine Stelle bei der Werft bekommt.

Grüße Elihu. Sei selbst herzlich gegrüßt. Mögen Gottes Gnade und Segen über deinem Leben und Wirken sein.

Dein Vater

J. O. Smith

Markus 6, 54-56!