Friede und Segen in Christus Jesus!
Herzlichen Dank für deinen lieben Brief. Es freut uns alle hier, dass es euch gut geht. Gebetsversammlungen sind gesegnet. Das weißt du ja selbst von den Gebetsversammlungen hier in Horten. Jetzt habe ich in Skj. Sk. Nr. 3 Bibelstunden und Gebet für Männer angekündigt, die Gelegenheit haben, am Gründonnerstag und Karfreitag zu kommen. Ich weiß nicht, ob du und die anderen Brüder dort oben Gelegenheit haben zu kommen. Wenn Skotland euch fahren kann, dann geht das wohl. Wir würden uns ja freuen, euch zu sehen.
Heute ist Muttertag. Elise Pettersen aus Drøbak ist hier. Helge betet nun in den Versammlungen. Er hat in der letzten Zeit Fortschritte gemacht. Möge Gott ihn auch zu seinem Diener in Geist und Wahrheit machen. Der Arbeiter sind wenige. Nilsen aus Brevik fragt, ob wir jemanden haben, den wir dorthin schicken können. Ich war in drei Versammlungen in Fredrikstad. Eine der Versammlungen war in Lisleby, wo sehr viele Leute anwesend waren, besonders Jugendliche. Es sieht danach aus, dass sich die Erweckung überall ausbreitet. Gestern verschickte ich an dich und Br. Bratlie je 50 Hefte von „Römer 7“. Mit diesen muss man haushalten. Denke daran, dass du etwas für Skj. Sk. schreibst, wenn du etwas bekommst. Aus der Reise nach Dänemark wird vorläufig nichts.
Ich habe gehört, dass Frank Mangs in einer Zeitschrift geschrieben hat, dass er mit der Auslegung von Röm. 7 einig ist, die er in „einem kleinen Blatt“ gelesen hat. Das muss wohl Skj. Sk. gewesen sein. Pastor Barrat hat sofort dagegen geschrieben. Ich selbst habe es nicht gelesen.
Trotz allem gehen wir durch Gottes Gnade weiter und weiter vorwärts. Nichts kann hindern, denn Gott ist mit uns. Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein. Gottes Gedanken sind höher als unsere Gedanken, so hoch, wie der Himmel über der Erde ist. Sei darum freimütig und stark, lieber Aksel. Gott war bis jetzt mit dir und den übrigen Brüdern, und Er wird weiterhin mit euch sein. Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er Gnade. Daher müssen wir uns immer unter Gottes gewaltige Hand demütigen. Das ist der Weg zur Erhöhung zu seiner Zeit. Wir sollen uns in keiner Weise einschüchtern oder erschrecken lassen von den Widersachern, was für sie ein Anzeichen der Verdammnis, für uns aber der Errettung ist, und das vom Herrn.
Mutter, Rakel, Helge, Lydia und Elise Pettersen grüßen herzlichst. Bei Kristian und den Kindern geht alles seinen gewohnten Gang. Kristian und die Kinder sind soweit wohlauf, Johanne, Liv und Sandvik ebenso.
Liebe Grüße von deinem Vater
J. O. SmithGrüße Elihu und die Geschwister.
