Die Einheit der Gläubigen
Wir sollten erleuchtete Augen bekommen, damit wir erkennen, zu welcher Hoffnung wir von ihm berufen sind, wie reich die Herrlichkeit seines Erbes unter den Heiligen ist und wie überschwänglich groß seine Kraft an uns, die wir glauben, weil die Macht seiner Stärke an uns wirksam wurde, mit der er in Christus gewirkt hat. Durch sie hat er ihn von den Toten auferweckt und eingesetzt zu seiner Rechten im Himmel über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat, nicht allein in dieser Welt, sondern auch in der zukünftigen. Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn gesetzt der Gemeinde zum Haupt über alles, welche sein Leib ist. Eph. 1, 18-23.
Wenn wir dies glauben können, dann fallen die Schranken der Parteiungen, und die Einheit kommt von selbst. Es ist das Geisterheer der Bosheit unter dem Himmel, das Trennung und Uneinigkeit verursacht. Aber nun ist uns Christus als Haupt für den Leib (die Gemeinde) gegeben über alle Reiche, Gewalt, Macht, Herrschaft und alles, was sonst einen Namen hat.
Unglaube bringt Uneinigkeit. Aber Glaube hebt uns über alle Mächte und Gewalten und setzt uns dorthin, wo Gott uns gesetzt hat.
Jedes Neujahr halten die Gläubigen (oder richtiger gesagt, die den Namen haben, gläubig zu sein) Allianzversammlungen ab. Aber danach geht jeder zu dem Seinen – ebenso parteiisch wie vorher. Am Kreuz vereinte Jesus Juden und Heiden – er hat aus beiden eines gemacht, indem er durch dasselbe die Feindschaft tötete. Eph. 2, 16.
Alle Sekten und Parteiungen sind damit am Kreuz eins gemacht. Glaube das, dann geschieht es. Und in einem Geist haben wir Zugang zum Vater. Dieser Geist ist stärker als der Geist, der in der Welt ist. Darum können wir durch Glauben direkt zum Vater und zum Sohn kommen, deren Thron hoch über alle Fürstentümer und Mächte gesetzt ist. Es ist dein Unglaube, der Satan Macht gibt, sodass du nicht weit über alle diese bösen Mächte gelangst. Denn Gott hat bestimmt, dass eine Einheitsversammlung bestehen soll, die über jene erhöht ist – in seinem Leib, der Gemeinde.
Mit einem gekreuzigten Fleisch kannst du wie Christus über alle Fürstentümer und Mächte siegen und in dem einen Geist ganz bis zum Vater gelangen – zu ihm, zu dem dir durch Glauben Zugang gegeben ist. Wahrhaftig in der Liebe sollen wir in allen Stücken zu dem hinwachsen, der das Haupt ist, Christus, von dem aus der ganze Leib zusammengefügt und gefestigt ist durch jede Verbindung, die er gibt – über jede Macht und Gewalt.
Gottes Volk ist in alledem zu gleichgültig. Dadurch bekommt das Geistesheer der Bosheit Macht und man kommt nicht dazu, dass man durch Glauben all dieses Elend überwindet und hinwächst zu unserem Haupt, Christus.
Fange heute an, an diese Einheit und an diesen Sieg zu glauben, dann wird es gelingen; denn von Gottes Seite her ist es bereits getan. Eph. 4, 15-16 und Kol. 1, 17 ff.
