Friede.
Nun ist es schon eine Weile her, dass du etwas von uns gehört hast. Wir haben hier eine verwunderliche Zeit gehabt. Als Br. Bratlie vor drei Wochen hierherkam, fingen wir damit an, zu öffentlichen Versammlungen einzuladen, aber es wurde nichts daraus. Dann begannen wir, um Gottes Kraft und um Gnadengaben zu beten. Wir begannen mit den jungen Brüdern. Am dritten Tag fing es an, dass die Brüder in reichem Maß Gottes Kraft über sich bekamen. Elihu Pedersen war der erste, der in Zungen redete. Danach Aksel, S. Bratlie aus Kopenhagen und Bratli aus Horten, Enok Pedersen, Karl Martinsen, Sandvik und Rakel. Bergs Tochter (Dagny Larsen) hat sich zu Gott bekehrt. Ebenso die drei jüngsten Söhne von K. Pedersen (Thomas, Per und Frank). Sie fingen von sich aus zuhause an. Gestern beugte sich Karl Martinsens Frau. Sie sagte, dass sie jetzt anfangen wolle. Ebenso rief Karl Birkeland zu Gott und bat um Vergebung für seine Sünde.
Wie du siehst, hat uns Gott in diesen Tagen besucht. Wir beten weiter. Am Freitag waren wir in Tønsberg bei Moe. Gottes Geist war mächtig zugegen. Es war, als ob das ganze Bahnhofsgebäude durchgelüftet würde, sagte Moe. Gestern Abend sind sie von Tønsberg mit Autos hierhergekommen. Es waren viele Leute im Saal. Nur zwei, die wir nicht kannten, soweit ich sehen konnte.
Von Br. Marius Petersen aus Esbjerg bekam ich einen Brief. Diesen beantworte ich jetzt und sende ihn gleichzeitig ab. Ich berichte ihm von Gottes Werk in Horten. Ich glaube an Erweckung in Marius Petersens Haus in Esbjerg. Ich glaube, du solltest dorthin fahren und mit Gebetsstunden anfangen. Dringe inständig auf Gott ein. Sei beharrlich.
Grüße alle Geschwister von uns hier. Grüße Esther und Margit sowie deine Familie.
Herzliche Grüße von deinem Bruder
J. O. SmithBr. Sigurd Bratlie freut sich, hier von Anfang an dabei gewesen zu sein. Gott wird weiterhin segnen; denn wir haben nur innerhalb gearbeitet.
