Gesammelte Schriften Band 4 • 1924 - 1931

Brief an Elias Aslaksen - 1927.02.23

Gesammelte Schriften Band 4 • 1924 - 1931

(Maschinengeschrieben, kein Original.)

Horten, den 23. Februar 1927
Lieber Bruder Elias Aslaksen.

„Wer ist wie der Herr, unser Gott, der in solcher Höhe thront? Der so tief heruntersieht?“

Danke für deinen lieben Brief. Missionar N. N. ließ mir eine kleine Broschüre von Mrs. Penn-Lewis über „Seele und Geist“ zukommen, die den Missionaren in Indien, Burma und Ceylon gewidmet ist. Als ich es mir ansah, enthielt es so viele wertvolle Dinge, dass ich bereits ca. 12 Seiten „ausgearbeitet“ habe. Es sind Beiträge von mehreren englischen Gottesmännern. Die Broschüre ist in englischer Sprache, daher hatte ich ein ordentliches Stück Arbeit, diese zu übersetzen, doch ist sie nicht nur übersetzt, sondern ausgearbeitet mit der Broschüre als „Rückgrat“. Ich denke, dass dies genau der richtige Stoff für die Geschwister ist in dem Stadium, in dem sie sich jetzt befinden. Aus dieser Arbeit heraus kann ich verstehen, dass es Menschen mit einer reichen geistlichen Erfahrung sind, die dies schreiben. Ich habe vor, es in „Skjulte Skatte“ hineinzunehmen.

Ich finde oft, dass die Arbeit hier etwas langsam vorangeht, aber ich freue mich zu sehen, dass Alexander Olsen und seine Frau gute Fortschritte machen. Br. Oscar Hansen hat das richtige Grundverständnis und spricht nur über das, was er selbst erfahren hat. Die Jugendlichen werden immer mehr von dem, was sie hören, durchsäuert. Hierüber freue ich mich sehr.

Im Hinblick auf Reisen muss ich einige Dinge berücksichtigen. In der Marine muss ich so manövrieren, dass sie mir nicht ganz den Urlaub sperren. Außerdem braucht es Zeit, den Weg Gottes zu verkündigen. Das lässt sich nicht auf die Schnelle in ein oder zwei Versammlungen machen. Ich kann jedoch mit dem Stift arbeiten, soweit Gott Gnade gibt, und kann innerhalb der Grenzen der Weisheit reisen. Dies deckt alle Bedürfnisse im Hinblick auf die Werke, die zuvor bereitet sind, dass wir darin wandeln sollen. Es ist jedoch meine Hoffnung und mein Wunsch, dass ich einmal frei haben werde, um „Vollzeit zu arbeiten“. Ich nehme an, dass ich in ca. acht Tagen hierhin oder dorthin reisen kann, so wie der Herr meine Schritte lenkt.

Grüße Judith und deine ganze Familie. Sei selbst herzlich gegrüßt von deinem Bruder

J. O. Smith