Friede.
Danke für deinen lieben Brief, den ich heute erhalten habe. Wenn die Versammlungen nicht im Versammlungshaus stattfinden können, hat es ja keinen Sinn, sich dort zu versammeln. Dann ist es besser, Versammlungen in den Häusern zu haben. Wegen Versammlungen in Skien musst du sehen, was möglich ist. Wenn überhaupt keine öffentlichen Versammlungen möglich sind, dann sei damit zufrieden, wie es ist. Man kann ja eine Stadt nicht zwingen, uns anzunehmen. Man kann abwarten, bis man Hilfe dazu bekommt, Versammlungen abzuhalten. Man kann es auch in Larvik versuchen. Überhaupt gibt es viele Möglichkeiten. Wenn das eine nicht geht, dann versuche das andere. Die Hauptsache ist, den Willen Gottes in jeder Sache zu erkennen. Ich habe gerade Mannakörner für dich gezogen und bekam Jesaja 50, 10 und Lukas 12, 35-37.
In Halden sind wir auf eine Gruppe gestoßen, die von den Adventisten weggegangen war. An beiden Sonntagen kamen Geschwister aus Fredrikstad, Sarpsborg, Rakkestad und Greåker, es waren also richtig viele Leute und ein großer Segen.
Ansonsten wissen wir nicht, wie es in Halden geht. Doch ist Gottes Wort dort verkündigt worden, und viele haben es gehört und waren einverstanden. Nun wirkt der Sauerteig überall in Østfold. Wir waren an einem Abend auch in Aspedammen, zwei Stationen vor der Grenze. Gott gab überall Gnade, sein Name sei geehrt und gepriesen.
Lebt wohl in der Hoffnung und im Glauben, du und die Deinen. Grüße die Geschwister.
Herzliche Grüße von deinem Bruder
J. O. Smith