Gesammelte Schriften Band 4 • 1924 - 1931

Brief an Elias Aslaksen - 1928.03.21

Gesammelte Schriften Band 4 • 1924 - 1931

(Kein Original.)

Horten, den 21. März 1928
Lieber Bruder Elias Aslaksen,
Friede.

Herzlichen Dank für den Brief heute aus Fredrikstad. Es freut mich und uns alle, dass Gott dir in dieser Stadt Gnade und Gelingen gibt. Die Kriege des Herrn gehen vorwärts, nichts kann sie aufhalten. Die Erkenntnis Gottes wird die Erde erfüllen. Die Finsternis weicht bereits und das wahre Licht strahlt in all seiner Schlichtheit, Wärme und Schönheit hervor. Viele werden sich in diesen Tagen in diesem Licht freuen. Niemand kann es aufhalten, weil es Leben in sich hat, und wer dieses Licht annimmt, braucht nicht seinen Nächsten und Bruder zu fragen. Es findet Anklang in der Armut, in dem, was nichts ist in dieser Welt, in dem, was übersehen wird. Aus der Erde wächst die Wahrheit hervor und vom Himmel kommt die Gerechtigkeit, und diese beiden küssen einander. Weh dem, der zwischen diese beide Mächte gerät. Dies ist die Kraft des Evangeliums und der Kern, der die Schale sprengt, sodass das Leben hervorbricht und Wurzeln in den Herzen derer schlägt, die das Wort glauben.

Hier beten Kinder und Jugendliche weiterhin zu Gott und geben Zeugnis. Es ist ein gesegneter, erwecklicher Geist unter ihnen. Ich kann nur in stummer Bewunderung stillstehen und all diesen Segen und diese Herrlichkeit betrachten. Einen anderen Dienst habe ich kaum noch, als nur still zu sein und das Heil Gottes zu betrachten. Eine seltsame Situation.

Die gesegnete Arbeit im Verborgenen scheint nun anzufangen, nach außen zu wirken. Das Wasser kam vom Heiligtum, und überall, wo es hinkam, entstand Leben und Aktivität. So ist es auch mit dieser Arbeit. Es werden richtig viele Menschen.

Grüße die Geschwister in Fredrikstad. Sei selbst herzlich gegrüßt mit 1. Mos. 41, 4-7. „Da erwachte der Pharao.“ Beachte dies.

Dein Bruder von der zweiten Sorte Kühe und Ähren.

J. O. Smith